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Freiwilliger Wehrdienst - Keiner will hin |
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Karl Theodor zu Guttenberg hat das Ende der Wehrpflicht eingeleutet, danach musste er wegen etlicher abgeschriebener Passagen in seiner Doktorarbeit auf erheblichen Druck der Öffentlichkeit zurücktreten. Wie sieht es aber nun mit der Idee des freiwilligen Wehrdienstes aus, für den die Kreiswehrersatzämter werben sollen. Die Bilanz ist noch miserabler als zu erwarten war. Ganze 306 Männer werden im April als freiwillig länger Wehrdienstleistende (FWDL) ihren Wehrdienst antreten, hinzu kommt noch eine "niedrige dreistellige Zahl" von Männern, die selbst die Einberufung zum noch sechs Monate dauernden Grundwehrdienst beantragt haben. Gerechnet hat man bei der Bundeswehr jedoch mit 3.077 Dienstantritten. Daraus wird jetzt erstmal nichts, selbst die große Werbeaktion bei der 162.000 Männer angeschrieben wurden führte zu sehr wenig Resonanz. Nur knapp 2,5% der Angeschriebenen haben sich interessiert gezeigt. Konsequenzen hieraus will man im Verteidigungsministerium aber erstmal nicht ziehen und eine neue Werbekampagne abwarten.
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