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Einberufungen: Bundeswehr beruft im Oktober 16.050 Männer zum Grundwehrdienst ein |
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Am 1. Oktober 2007 werden 16.050 Wehrpflichtige ihren Grundwehrdienst antreten. Rund 3.000 von ihnen haben sich für einen sich daran anschließenden freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst entschieden und sind zur Teilnahme an besonderen Auslandsverwendungen der Bundeswehr bereit. Daraus ergibt sich, dass rd. 13.000 Einberufungen aufgrund der Wehrpflicht erfolgen. Weitere rd. 3.000 Einberufungen erfolgen aufgrund der gesetzlichen Reglungen über die sog. "Freiwillig Wehrdienstleistenden". Freiwillig Wehrdienstleistende sind Wehrpflichtige, die sich freiwillig bereit erklären, Grundwehrdienst und daran anschließend freiwilligen Wehrdienst zu leisten.
Das Verhältnis der Zahl der Wehrpflichtigen (pro Geburtsjahrgang rd. 400.000 Männer) und die Zahl der Einberufungen (pro Quartal rd. 16.000 einschließlich freiwilliger) stehen schon seit Jahren in einem auffälligen Mißverhältnis zueinander. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilt, werden 8.500 Wehrpflichtige (53,0 %) den Wehrdienst beim Heer, 2.040 (12,7 %) bei der Luftwaffe und 420 (2,6 %) bei der Marine ableisten. Bei den militärischen Organisationsbereichen Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst werden 3.720 (23,2 %) bzw. 1.370 (8,5 %) Wehrpflichtige den Dienst antreten.
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