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Wie das Bundesamt für den Zivildienst in Köln Anfang November mitteilte, sind bundesweit 73.470 Zivildienstleistende im Dienst, 1.609 mehr als Anfang Oktober und 665 mehr als im Vorjahresmonat. Jeweils monatlich erfasst das Bundesamt die Zahl der Zivildienstleistenden im Dienst. Daraus wird der Jahresdurchschnittswert ermittelt, der im Jahr 2007 die Marke 61.917 erreichte. Da jeder Zivildienstplatz nach neun Monaten erneut belegt werden kann, ist die Zahl der jährlichen Einberufungen höher. Nach rund 83.000 Einberufungen im Jahr 2006 zählte das Bundesamt im Folgejahr 2007 schon über 84.000 junge Männer, die zum Dienst einberufen wurden. Nach Aussage der Bundeswehr leisten derzeit lediglich nur rd. 36.500 Wehrpflichtige Grundwehrdienst, also weniger als halb so viele, wie es Zivildienstleistende gibt. Da eine Ei8nberufung zum Grundwehrdienst weniger wahrscheinlich ist, als eine Einberufung zum Zivildienst, empfehlen Beratungsstellen Kriegsdienstverweigerern, den Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - wenn überhaupt - möglichst spät, jedenfalls nicht bei der Musterung, zu stellen.
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