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Neuestes Mitglied: inplinjayn

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Autor Thema: Zivi die Hölle, wie den Rest gestalten?  (Gelesen 965 mal)
Allroadstar
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« am: 2. November 2010, 17:17:27 »

Moin Leute!

Bin durch ewiges googeln auf dieses Forum gekommen.

Folgender Sachverhalt:

Ich bin im April dieses Jahres "wehrdienstfähig" (T1) gemustert worden.
Da ich absolut nicht zum Bund wollte, weil ich wirklich keine Waffe in die Hand nehmen will, habe ich meine KDV sofort beim KWEA abgegeben und die ist auch nach einer Woche anerkannt worden.

Nach dem Abi im Juni habe ich beim Blutspendedienst einen termin gemacht und mich auf eine Zivistelle im Labor zum 01.08. beworben. Ich bin angenommen worden und habe mich darauf gefreut.

Am 29.07. bekam ich von meiner zukünftigen ZDS eine Email, in der stand, dass ich leider nicht wie vorgesehen im Labor, sondern im Vetrieb landen werde. Ich dachte mir, dass ich ersmal abwarten sollte, wie das wird und mich nicht gleich ärgere.

Lange Rede, kurzer Sinn: Im Vertrieb waren wir mit anfangs 5 Zivis schon überbesetzt, es kamen bis zum 01.10. aber noch weitere 3 dazu und es hieß von nun an: JEDEN Tag mindestens 4 Stunden rumsitzen.

Da ich familiäre Probleme habe, die mich sehr fertig machen, war das "Rumsitzen" fürchterlich und hat mich echt fertig gemacht. Ich hatte tierisch schlechte Laune immer, bekam Migräneschübe und habe nur noch etwa drei Stunen pro Nacht geschlafen.
Ich ging zum Arzt, der schrieb mich krank und riet mir, mir eine neue Stelle zu suchen, die mir aulastende Beschäftigung bietet. War gar nicht so einfach, hab lange gesucht, aber dennoch eine Stelle in der Haustechnik bei einem Altenheim in der Nachbarstadt gefunden. Mir wurde etwas von 7,5h Arbeit am Tag erzählt und es soll "reichlich" zu tun geben.
Nach zwei Tagen dort ist für mich klar: Ich soll 9,5h am tag (außer freitags) arbeiten und es gibt dort NICHT genug zu tun. Ich saß heute schon wieder zwei Stunden untätig rum, weil mein Chef bei einer Besprechung war und alle anderen mich immer mit der Botschaft "ich hab nix zu tun für dich, frag mal den" weitergeschickt haben.

Mir geht es mit der momentanen Situation echt scheiße. Ich sehe, wie all meine Freunde wegen NICHTS ausgemustert wurden (Schlüsselbeinbruch vor acht Jahren; Laktoseintoleranz; vom Vater beschriebene, psychischer Stress durchs Abi; etc...). Die studieren jetzt alle, machen tolle Reisen und genießen ihr Leben. Ich muss diese Kacke machen.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher im Moment, als endlich wieder mal geistig gefordert zu werden. Das ist mir Blutkonserven sortieren und Laub harken echt nicht getan. Mich zermürbt das alles tierisch.

Meine Dienstzeit endet am 23.01.11 (dann 6 Tage Urlaub und zum 31.01. werde ich entlassen).
Ich halte das aber alles nicht durch. Ich musste heute schon wieder nach 5h abbrechen und nachhause gehen, weil mich diese stupide Arbeit so aufgeregt hat, dass ich starke Kopfschmerzen bekommen habe.

Jetzt meine Frage: Mein Arzt kennt mein Problem und hilft mir gerne weiter. Er hat schon vorgeschlagen, dass er mich aufgrund psychischer Belastung immer wieder krankschreiben könnte, was meiner Meinung nach aber nicht mehr lange funktionieren kann.

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Psychologe mich als "dienstunfähig" einstuft und das BAZ mich vorzeitig entlässt? Gründe wären erstens, dass meine Eltern sich trennen und das alles an mir auslassen, was mich stark belastet, zweitens die geisitg nicht auslastende Arbeit, und drittens die starken Kopfschmerzen, die mich wirklich zur Arbeitsniederlegung zwingen.

Kann mein Arzt mich in dem Sinne als "eingeschränkt dienstfähig" einstufen, als dass er sagt, dass ich höchtens 25h pro Woche arbeiten kann? 5h täglich hätte ich zu tun und kann in der Zeit wunderbar alles erledigen, was ich in der 9,5h sonst machen muss.

Kann ich mich irgendwie zurückstellen lassen und auf die Aussetzung der Wehrpflicht hoffen?

Wie sonst kann ich eine vorzeitige Entlassung erreichen?
Ich freue mich über jede schnelle Antwort!

PS: Wehrpflicht ist eine riesige Ungerechtigkeit. Jeder, auch ein Mädel, kann #nen Rollstuhl durch die Gegend schieben.
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Allroadstar
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« Antworten #1 am: 2. November 2010, 17:59:12 »

Bitte Leute, postet wenn Ihr mir iwie helfen könnt!
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ichundso
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« Antworten #2 am: 2. November 2010, 18:29:01 »

Zitat
Am 29.07. bekam ich von meiner zukünftigen ZDS eine Email, in der stand, dass ich leider nicht wie vorgesehen im Labor, sondern im Vetrieb landen werde. Ich dachte mir, dass ich ersmal abwarten sollte, wie das wird und mich nicht gleich ärgere.
Klingt für mich eher wie böse Absicht. Erst mit einer attraktiven Stelle locken und dann den Mist als Aufgabe geben. Naja ist jetzt nicht das Thema..
Zitat
Jetzt meine Frage: Mein Arzt kennt mein Problem und hilft mir gerne weiter. Er hat schon vorgeschlagen, dass er mich aufgrund psychischer Belastung immer wieder krankschreiben könnte, was meiner Meinung nach aber nicht mehr lange funktionieren kann.
Und warum nicht? Wenn man krank ist, ist man krank. Wenn irgendwer der Meinung ist, dass du simulierst, wird er dir zu einer Untersuchung raten.
Zitat
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Psychologe mich als "dienstunfähig" einstuft und das BAZ mich vorzeitig entlässt? Gründe wären erstens, dass meine Eltern sich trennen und das alles an mir auslassen, was mich stark belastet, zweitens die geisitg nicht auslastende Arbeit, und drittens die starken Kopfschmerzen, die mich wirklich zur Arbeitsniederlegung zwingen.
Kann ich schlecht einschätzen. Ich würde sagen du musst es denen klar machen, dass es so nicht weitergeht. Die geistig nicht auslastende Arbeit würde ich aber nicht als Argument anführen.
Zitat
Kann mein Arzt mich in dem Sinne als "eingeschränkt dienstfähig" einstufen, als dass er sagt, dass ich höchtens 25h pro Woche arbeiten kann? 5h täglich hätte ich zu tun und kann in der Zeit wunderbar alles erledigen, was ich in der 9,5h sonst machen muss.
Sowas kenn ich nicht. Also nicht das mit weniger Arbeitszeit. Wenn du z.B. nicht schwer heben kannst weil du Rückenprobleme hast, kannst du davon befreit werden.
Zitat
Kann ich mich irgendwie zurückstellen lassen und auf die Aussetzung der Wehrpflicht hoffen?
Du bist doch bereits im Zivildienst.


Lösung 1:
Auf jeden Fall einen Versuch wert. Mit Attesten belegen wäre ideal.
Zitat
Dienstfähigkeitsuntersuchung
Ergeben sich während der Dienstzeit Anhaltspunkte für eine dauernde oder vorübergehende Dienstunfähigkeit des Zivildienstleistenden oder glaubt dieser, aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst nicht wie vorgesehen leisten zu können, ist beim Bundesamt eine Dienstfähigkeitsuntersuchung zu beantragen. Auch zur Klärung von Versorgungsansprüchen (vgl. G 12) kann die Anordnung einer ärztlichen Untersuchung notwendig werden. Eine Dienstfähigkeitsuntersuchung kann nur durch das Referat I 2 bzw. in Einzelfällen durch die Regionalbetreuerinnen und Regionalbetreuer vor Ort (siehe Voraussetzungen nach 3.2) angeordnet werden
Quelle:
http://www.zivildienst.de/lang_de/Navigation/LeitfSondInfos/Leitfaden/G/G2/AbschnittG2__Node.html__nnn=true

Lösung 2:
KDV abgeben (also dem BAZ schriftlich mitteilen, dass die Gründe nicht mehr vorliegen) Zivildienst endet  KWEA ist wieder zuständig.
Allerdings halte ich das jetzt, mit Hinblick auf die noch nicht ausgesetzte Wehrpflicht für etwas früh. Wenn du diesen Weg wählst, könntest du mit dem abgeben noch etwas warten. Und zwar bis es Klarheit gibt wie die Aussetzung abläuft. Das dürfe so Mitte-Ende November sein.
Schau dir zu diesem Thema mal diesen Thread an:
http://www.musterungsforum.de/forum/kriegsdienstverweigerung/verzicht_auf_kdv-t3326.0.html;msg15855;topicseen#msg15855

Was ich an deiner Stelle tun würde:
Mich vom Arzt krankschreiben lassen, eine Dienstunfähigkeitsuntersuchung beantragen und sollte die Wehrpflicht tatsächlich bis zum 1.7.11 ausgesetzt werden den KDV !!nach nicht festgestellter Dienstunfähigkeit!! abgeben

Zitat
PS: Wehrpflicht ist eine riesige Ungerechtigkeit. Jeder, auch ein Mädel, kann #nen Rollstuhl durch die Gegend schieben.
Damit rennst du nur hier offene Türen ein. Leider spielt es keine Rolle ob jemand einen Rollstuhl schieben kann oder nicht. Das ist nicht der Maßstab und hilft dir auch nicht bei deinem Problem.
« Letzte Änderung: 2. November 2010, 18:38:51 von ichundso » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 3. November 2010, 08:41:37 »

Wie meinste denn soll ich die Sache mit der Dienstfähigkeitsüberprüfung angehen? Vom Arzt attesttieren lassen, dass cih der Aufgabe nicht mehr gewachsen bin ist klar, aber als Grund kann ich ja schlecht sagen, dass ich mich als Zivi unfair behandelt fühle etc.
Kann ich da kommen mit:

Meine Eltern trennen sich und das nimmt mich so mit, dass ich nicht schlafen kann. Ich kann nur noch daran denken, bin total übermüdet und bin deswegen unfähig, weiterhin jeden Tag neun Stunden lang Arbeiten zu verrichten, bei denen ich mit den Gedanken immer noch bei der Trennung bin.

Wie kurzfristig findet eine Dienstfähigkeitsuntersuchung denn statt?
Wäre schon sehr interessiert daran, dass das jetzt in die Gänge kommt. Muss nämlich theoretisch Ende November noch drei Tage zum Seminar zu politischen Bildung, was ich auch gerne umgehen würde.

Man munkelt hier ja schon, dass bezgl. Aussetzung bis Mitte November was Konkretes auf den tisch gelegt wird. Wenn gesagt wird "ab 1.1.11 keine Wehrpflicht mehr, dann kann ich doch sofort meine KDV zurückziehen und bin doch fein raus, oder etwa nicht? Ich will dann ja auch nicht 2013, wenn der Bund gemerkt hat "oh, ohne Wehrpflicht wird schwer, lass ma wieder einsetzen", doch noch eingezogen werden.

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svennie
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« Antworten #4 am: 3. November 2010, 10:50:50 »

aber als Grund kann ich ja schlecht sagen, dass ich mich als Zivi unfair behandelt fühle etc.

Hier gibt es zwei Aspekte:

Die Belastbarkeit für den Dienst (gemessen an der Belastbarkeit für den Grundwehrdienst, genauer an der militärischen Grundausbildung)

Die Tatsache, dass du da gemobbt wirst

Meine Eltern trennen sich und das nimmt mich so mit, dass ich nicht schlafen kann. Ich kann nur noch daran denken, bin total übermüdet und bin deswegen unfähig, weiterhin jeden Tag neun Stunden lang Arbeiten zu verrichten, bei denen ich mit den Gedanken immer noch bei der Trennung bin.

Das wäre ein psychischer Aspekt, der sich auf deine Belastbarkeit auswirken würde. Jeder vernünftige Arzt würde dich erstmal krankschreiben und dich ggf. zu einem Psychologen oder dergleichen überweisen.

Wie kurzfristig findet eine Dienstfähigkeitsuntersuchung denn statt?
Wäre schon sehr interessiert daran, dass das jetzt in die Gänge kommt. Muss nämlich theoretisch Ende November noch drei Tage zum Seminar zu politischen Bildung, was ich auch gerne umgehen würde.

Ich würde mich jetzt nicht darauf verlassen, dass es so kurzfristig klappt.

Man munkelt hier ja schon, dass bezgl. Aussetzung bis Mitte November was Konkretes auf den tisch gelegt wird. Wenn gesagt wird "ab 1.1.11 keine Wehrpflicht mehr, dann kann ich doch sofort meine KDV zurückziehen und bin doch fein raus, oder etwa nicht?

Es ist nicht die Rede vom 1.1.2011 als Datum der Aussetzung der Wehrrpflicht, es geht um den 1.7.2011. Es gibt allerdings Vermutungen dahingehend, dass der 1.1.2011 der letzte Dienstantrittstermin für Wehrpflichtige im Grundwehrdienst sein könnte.

Ich will dann ja auch nicht 2013, wenn der Bund gemerkt hat "oh, ohne Wehrpflicht wird schwer, lass ma wieder einsetzen", doch noch eingezogen werden.

Wenn sie erstmal ausgesetzt ist, dann wird man schnell merken, dass es auch ohne geht. Die Grundwehrdienstleistenden werden (und wurden seit Jahren) in der Truppe nicht gebraucht.
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Allroadstar
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« Antworten #5 am: 3. November 2010, 11:19:19 »

Danke für die Antwort.

Vllt doch nochmal zurück zu meiner Überlegung, dass mein Arzt sagen könnte:

Sehr geehrte ZDS,

mein Patient, (mein Name), stellte sich bei mir mit starken Kopfschmerzen, Schlaf-u. Apettitlosigkeit vor. Ich führe diese Symptome auf seine derzeitige familiäre Situation zurück. Von (mein Name) erfuhr ich, dass seine Eltern vorhaben, sich zu trennen, und ihre Anspannung zunehmend an meinem Patienten ablassen. Diese Umstände führen zu oben genannten Symptomen.

Ich möchte Sie daher bitten, die wöchentliche Arbeitszeit von (mein Name) auf 25 Stunden zu beschränken, damit mein Patient sich ausreichend regenerieren kann und keinen größeren Schaden durch die zu hohe Belastung davonträgt.

Unterschrift Arzt


Was meint Ihr? Könnte sowas ziehen? Meine neue ZDS ist nicht unbedingt erfahren, was ZIVIs angeht, und lassen sich evtl. auf soetwas ein. Das Bundesamt verlangt ja keine bestimmte Arbeitszeit, oder? Ich muss auslastend beschäftigt sein und sol höchtens so viel Arbeiten, wie die Hauptamtlichen.

Freue mich auf eure Antworten!
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svennie
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« Antworten #6 am: 3. November 2010, 12:17:30 »

Danke für die Antwort.

Vllt doch nochmal zurück zu meiner Überlegung, dass mein Arzt sagen könnte:

Dein Arzt wird gegenüber "der Zivildienststelle" nicht mehr sagen, als dass du zur Zeit dienstunfähig bist. Alles andere geht die nichts an.

Anders sieht es (mit deiner Zustimmung) gegenüber dem Bundesamt aus.

Die Dienststelle kann auch nicht die Dienstzeit verkürzen. Wenn du auf absehbare Zeit nur 25 Stunden pro Woche Zivildienst leisten kannst, dann wärst du zu entlassen. Punkt.

Was meint Ihr? Könnte sowas ziehen? Meine neue ZDS ist nicht unbedingt erfahren, was ZIVIs angeht, und lassen sich evtl. auf soetwas ein.

so unerfahren können die nicht sein, es gibt den Leitfaden, da steht schon so einiges drin.

Das Bundesamt verlangt ja keine bestimmte Arbeitszeit, oder?

Eine bestimmte Arbeitszeit nicht, eine Vollzeitbeschäftigung schon.

Ich muss auslastend beschäftigt sein und sol höchtens so viel Arbeiten, wie die Hauptamtlichen.

Ach und die gehen nach 25 Stunden pro Woche nach Hause?
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Allroadstar
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« Antworten #7 am: 3. November 2010, 15:06:00 »

Ok, ich sehe schon, dass das nicht klappen wird.

Habe noch vergessen, dass ich ab und zu heftige Schmerzen im Lendenbereich habe. Soll ich mal zum Orthopäden gehen und den fragen, ob der mir was attestieren kann?
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sunknown
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« Antworten #8 am: 3. November 2010, 20:56:57 »

Ok, ich sehe schon, dass das nicht klappen wird.

Habe noch vergessen, dass ich ab und zu heftige Schmerzen im Lendenbereich habe. Soll ich mal zum Orthopäden gehen und den fragen, ob der mir was attestieren kann?
als erstes solltest du den gedanken mit der "teilzeitdienstfähigkeit" vergessen, ganz oder gar nicht.

psychische probleme können wie svenni schrieb durchaus relevanz haben, was du da erläuterst sind allerdings nur oberflächliche symptome (kopfschmerzen etc.). interessanter wäre es, die den symptomen zugrundeliegende psychische krankheit zu ergründen.

inwieweit schmerzen, zu denen du selbst nicht mal eine diagnose kennst relevant sind, können wir dir nicht sagen.

es wurden somit alle möglichkeiten angesprochen, dienstfähigkeitsuntersuchung, verzicht auf die anerkennung als kriegsdienstverweigerer und kurzfristig eine krankschreibung durch den hausarzt.
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