Ich bin damals Ausgemustert worden, die Gründe wurden mir nicht mitgeteilt, lediglich, das ich an der Ärztlichen Untersuchung gescheitert bin.
Ja, so ist das. Der Musterungsbescheid enthät keine richtige Begründung, nur eine "In-sich-Begründung".
Daher kann ich nur schätzen, das es an meiner damals schwach Ausgeprägten Muskulatur sowie der Diagnose ADS. Das ein zigste was ich vorweißen konnte, war ein Hauptschulabschluss, sonst nichts, ich war interessiert an den Gebirgsjägern. Nun gut, da ich unbedingt zur Bundeswehr wollte habe ich Gas gegeben.
Du kannst schätzen, du kannst aber auch wissen. Du kannst dir nämlich die Gesundheitsunterlagen in Kopie zusenden lassen. Dies solltest du auch tun, wenn du dich vernünftig auf einen neuen Versuch vorbereiten möchtest.
Du schreibst also an das KWEA und bittest um Übersendung einer vollständigen Kopie der Gesundheitsunterlagen und ggf. um Weiterleitung des Antrages an die Stelle, bei welcher deine Unterlagen jetzt aufbewahrt werden (vermutlich das Institut für Wehrmedizinalstatistik).
Danach musst du dann nur noch das KWEA dazu bringen, trotz Rechtskraft deiner Wehrdienstunfähigkeit eine erneute musterungsärztliche Untersuchung durchzuführen. Das ist aber im Moment wohl recht einfach.