Eine ganze Menge Probleme mit dem Studium, der Wohnungssuche etc.
Ich muss sagen ich bin im Moment sehr enttäuscht von der ganzen Situation.
Ich kann die Entäuschung durchaus nachvollziehen, nur bist du halt mit dem Problem nicht allein.
Dazu müsst ihr noch kurz wissen, dass ich nicht nur ein mal gemustert worden bin, sondern mehrmals, bzw einmal im Kreiswehrersatzamt war, bei mehrern Ärzten und am Ende laut Kreiswehrsatzamt wegen finanziellen Schwirigkeiten vom Gesundheitsamt in meiner Stadt.
Können wir uns darauf einigen, dass es sich um
eine Musterung gehandelt hat, oder gab es tatsächlich nacheinander mehrere unterschiedliche Musterungsergebnisse?
Das Ergebnis war das ich einen Musterungsbescheit bekam in dem wörtlich drinsteht: "Nach dem Ergebnis der Musterung am 14.07.2010 sind Sie wehrdienstfähig, und zwar verwendungsfähig mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten" Im beigelegten Zettel steht nur, dass ich kein Pilot und kein Taucher werden darf und das die Einberufung im Winter empfohlen wird.
Und genau da hast du versäumt, Widerspruch einzulegen.
Entweder bist du von Januar bis Dezember wehrdienstfähig oder du bist es nicht. Eine bessere Steilvorlage für eine falsche Entscheidung hätte man dir eigentlich kaum liefern können.
Ich weis das das Kreiswehrersatzamt auch nur eine Behörde ist, die nach vorgegebenen Schritten arbeitet, aber das ist doch eigentlich Volksverarschung.
Und du hast mitgespielt. Du hast auf deine Rechte verzichtet, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen.
Ein guter Freund von mir Spielt aktiv Fußball, das heist er trainiert 4mal pro Woche + Spiele an Samstag und Sonntag, er hat angegeben, dass er Probleme mit den Knien hat
Da ist doch offensichtlich, dass er wie fast alle Leistungssportler den Anforderungen des Grundwehrdienstes nicht gewachsen ist. Seine Bänder sind regelrecht im Arsch, er nimmt sicherlich diverse Medikamente um schmerzfrei spielen zu können bzw. das Adrenalin sorgt dafür, dass das klappt. Gesund im eigentlichen Sinne ist er aber damit nicht, auch wenn es für den Laien so aussehen mag.
und wurde als T4 ausgemustert.
Tut mir leid, der Nebensatz ergibt keinen Sinn. Nicht mal, dass ein T4 ein Transporter von VW ist und kein Tauglichkeitsgrad. Das was hier gemeint ist (nämlich die - hier unpassende - bundeswehrinterne Bezeichnung für vorübergehende Verwendungsunfähigkeit) führt nicht zur Ausmusterung.
Ich habe selbst diese Probleme und auch weitere und werde jetzt auch noch aus dem Studium gerissen.
Dir hat man das womöglich nicht geglaubt und womöglich hat man dich zu Ärzten geschickt, die gut von Gutachten für die Bundeswehr leben können. Womöglich hast du selbst noch ein Attest vorgelegt, dass inhaltlich etwas anderes aussagt, als du vielleicht gedacht hast.
Mir fällt im Moment nichts mehr ein. Ein Bekannter hat sich für mich eingesetzt, aber ebenfalls nichts erreichen können.
Eingesetzt?
Mit Bitte Bitte wirst du nichts erreichen können, sondern mit knallharten Fakten. Was steht in den Gesundheitsunterlagen des KWEA? Du weißt es nicht, ich weiß es nicht, du könntest es aber wissen, wenn du rechtzeitig Akteneinsicht beantragt hättest und Widerspruch eingelegt hättest.
Kann mir jemand hierbei helfen?
Nun du solletst schleunigst dem KWEA mitteilen, dass du durch eien Heranziehung aus dem laufenden Vorlesungen heraus einberufen würdest und eine Zurückstellung, hilfsweise eine Nichtheranziehungszuage beantragen.
Ich würde gerne weiterhin studieren und ich denke ich bin auch nicht geeignet für den Bund,
Genau das hättest du dem KWEA zum gegebenen Zeitpunkt vielleicht mitteilen sollen. Stichwort Widerspruch gegen den Musterungsbescheid.
Du brauchst dich doch nicht zu wundern, dass so halt einfach irgendwann eine Einberufung kommen kann.
auch Zivildienst würde mir nicht helfen,sondern meine finanziellen Reserven aufbrauchen.
Ob nun Grundwehrdienst oder Zivildienst, die gesetzlichen Voraussetzungen sind die gleichen, über den Zivildienst wirst du dein Problem ohnehin nicht lösen können, allenfalls über einen taktisch zum richtigen Zeitpunkt gestellten Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Den würde ich mir allerdings aufsparen und erstmal die Zurückstellung bzw. die Nichtheranziehung als Lösungsweg wählen. Und wenn die Ankündigung der Heranziehung erstmal weg ist, dann solltest du dein Tauglichkeitsproblem mal angehen, wenn nicht ohnehin die Aussetzung der Wehrpflicht dazwischenkommt.