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Neuestes Mitglied: johnbor58

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Autor Thema: Verzicht auf kriegsdienstverweigerung - Marine  (Gelesen 1112 mal)
zwieback87
Newbie
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Beiträge: 1


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« am: 10. September 2008, 18:18:31 »

Hallo,

hab mal eine Frage: Stimmt es, dass man seinen Grundwehrdienst nach einem Verzicht auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer nicht bei der Marine absolvieren kann???

Leider wird es wohl nicht mehr für mich möglich sein zum 1.10. einberufen zu werden, da, laut Einplaner, alles voll ist. Einen Verweigerer gibt es wohl, und sollte das zügig vonstatten gehen, könnte ich den Platz bekommen.
Wird denn immer so eingeplant, dass immer alles voll besetzt ist und es keine Spielräume gibt?

Für Antworten bedanke ich mich jetzt schon mal =)

Gruß
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.271


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« Antworten #1 am: 11. September 2008, 16:37:19 »

hab mal eine Frage: Stimmt es, dass man seinen Grundwehrdienst nach einem Verzicht auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer nicht bei der Marine absolvieren kann???

Grundsätzlich hat ein Wehrpflichtiger keinen Anspruch den Grundwehrdienst zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort oder gar in einer bestimmten Waffengattung abzuleisten. Da die Ausbildung in der Marine teurer ist und dort grundsätzlich nur Wehrpflichtige eingesetzt werden, die sich bereiterklären an Auslandseinsätzen teilzunehmen, ist es durchaus denkbar, dass man der Einberufung von Wehrpflichtigen zur Marine absieht, wenn diese schon einmal einen KDV-Antrag gestellt haben.

Leider wird es wohl nicht mehr für mich möglich sein zum 1.10. einberufen zu werden, da, laut Einplaner, alles voll ist. Einen Verweigerer gibt es wohl, und sollte das zügig vonstatten gehen, könnte ich den Platz bekommen.

Klingt ja schon fast nach einer Ausrede. In aller Regel wird ein Einberufungsbescheid "aus organisatorischen Gründen" aufgehoben, sobald ein KDV-Antrag eingegangen ist.

Wird denn immer so eingeplant, dass immer alles voll besetzt ist und es keine Spielräume gibt?

Wie sollte denn sonst eingeplant werden? Auf Verdacht erstmal so, dass 10% der Plätze unbesetzt bleiben? Da blamiert sich der Jung doch noch mehr wenn er behauptet, die Anzahl der Dienstantritte erhöht zu wollen (was mit der Realität allerdings nichts zu tun hat).

Es ist nur Geld für eine bestimmte Zahl von Grundwehrdienstleistenden vorhanden und diese Zahl ist so niedrig, dass man von Wehrgerechtigkeit schon lange nicht mehr sprechen kann.
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