War das schon zuu auffällig oder kaufen die mir ab, dass ich wirklich so schlecht bin !?
Ob sie es wirklich glauben oder nicht, ist letztlich zweitrangig. Durch die EUF wird ja nicht entschieden, ob man Wehrdienst leisten kann oder nicht, sondern für welche Verwendungen in der Truppe man mehr geeignet ist und für welche nicht. Die tatsächliche Verwendung ergibt sich aber häufig erst
nach der Grundausbildung.
Wofür genau soll die EUF gut sein? --> Falls ich mich freiwillig verpflichten lassen würde und dort gerne was anderes machen würde, als "anner Front stehen" ?
Letztlich will man damit Talente finden, wer also ein außerordentlich gutes Gehör hat, würde dann wahrscheinlicher als Funker eingesetzt werden. Wer gute technische Kenntnisse hat, der würde dann vielleicht eher in der Instandsetzung tätig werden.
Hat das wirklich was damit zu tun, wo man als Grundwehrdienstleistender eingeteilt wird?
Die EUF ist nicht einmal Voraussetzung für eine Einberufung. Da viele Wehrpflichtige (warum wohl?) nicht besonders gut bei diesem Test abschneiden, dürfte die Aussagekraft ohnehin gegen null laufen.
Letzte Frage: Wenn ich im April einen Antrag auf eine erneute Untersuchung stelle (Tauglichkeitsuntersuchung war im Juni '08), muss ich eine Begründung angeben, dass sich mein Gesundheitszustand verändert hat?
ja.
Auch wenn bei der Musterung bereits festgestellt wurde, dass ich einen krummen Rücken habe und genau dies als Grund nehmen wollen würde, nachträglich als "Nichtwehrdienstfähig" zu gelten?
Gegenfrage: Hat sich der Gesundheitszustand denn geändert!?
Wenn ich mit meinem Rückenproblem zum Arzt gehe und dieser mir ein Attest schreibt, könnte dies ausreichen um nachträglich als "Nichtwehrdienstfähig" zu gelten?
Du bist nicht deshalb "nicht wehrdienstfähig" weil du ein Attest hast, sondern weil sich womöglich aus dem Attest ergibt, dass du nicht ausreichend belastbar bist. Dies könnte der Musterungsarzt allerdings auch anders feststellen bzw. feststellen lassen.