Hallo Gemeinde!
Oh, wir trinken hier aber nicht so viel, wie die Evangelen ...

Alter: 24
Geb. 19.07.1985
Spätestens hier sollte klar, sein, dass du um den Dienst herumkommst.
Vertrag wurde bis 31.12.2010 verlängert
--> Änderungsvetrag dem KWEA mitgeteilt
--> Antrag auf Zurückstellung/Freistellung
Wehrdienst abgelehnt
Die Entscheidung drängte sich ja förmlich auf. Wo ist die besondere Härte? Warum sollte man dich befreien? Für eine Befreiung gäbe es in diesem Fall nicht mal theoretisch eine Grundlage.
--> Widerspruch gegen Ablehnung eingelegt
--> WS wird abgeschmettert
Auch das war letztlich zwingend. Es mangelte schlicht an einem Zurückstellungsgrund.
Das bedeutet ich werde zum 01.07. eingezogen
Bedeutet es das? Bist du denn einberufen?
Hab ich jetzt noch irgendeine Möglichkeit
weiterhin in meiner Firma zu arbeiten ohne
zum Bund zu müssen bzw. Zivi zu machen?
Natürlich.
Antrag auf Unabkömmlichkeit wird nichts bringen.
In der Tat, sowas geht nur noch in Kriegszeiten, in Friedenszeiten heist das Zauberwort Zurückstellung wegen Unentbehrlichkeit. Das wäre eine Option, den Antrag sollte der Arbeitgeber stellen, er dürfte aber nur Sinn ergeben, wenn noch keine Einberufung erfolgt ist. Auch könnte ein Antrag auf Überprüfungsuntersuchung dafür sorgen, eine etwaige Einberufung erstmal herauszuzögern.
Liegt dann doch eine Einberufung vor, dann solltest du einen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer stellen und nach Anfang Juni 2010 auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer verzichten, falls das BAZ dich zum Zivildienst heranziehen möchte.