User

Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Suche

Werbung



Forum aktuell



Statistik

16.578 Beiträge in 3.294 Themen
von 8.974 Mitglieder
Neuestes Mitglied: r0li6dn1l

Werbung



Seiten: 1 [2] 3
Drucken
Autor Thema: Zivildienst/FSJ - Ich halte das nicht durch und will abbrechen  (Gelesen 8310 mal)
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #15 am: 17. August 2009, 19:13:07 »



Zitat
Das kommt darauf an, wie du das anstellst. Wenn du das einfach über eine Krankschreibung lösen kannst, dann wäre das ideal.

Meinst du dauerhafte Krankschreibungen? So dass ich nur 1 Woche Arbeite und 3 Wochen krank bin jeden Monat? Hab auch mal nachgelesen und damit mein FSJ als erfüllt gilt muss ich leider 50 % des FSJ anwesend sein. ODer meintest du mit "über eine Krankschreibung lösen" eine dauerhafte Lösung? Mir fällt aber auch gerade in dieser Sekunde ein, dass ich mich einfach (solange der Chef das mitmacht) mich über mehrere Wochen und Monate krankschreiben lassen kann (z.b über 3-4 Monate und immer mal wieder im Altenheim auftauche) bis ich schliesslich gefeuert werde und dann kann ich mir ja a) eine geignete Stelle aussuchen weil dann Januar ist und viele gute und erträgliche Zivistellen frei sind (vermutlich, weil Januar halt das Jahr hat neu begonnen) und b) Kann ich mir alles was ich über 2 Monate an FSJ abgeleistet habe auf die Zivizeit anrechnen lassen.

Zitat
Nein, das ist einfach nur idiotisch. Oder sind homosexuelle automatisch wehrdienstunfähig!?

Dies habe ich auch nur gerüchteweise beim recherchieren gehört. Ich hab irgendwas von "die homosexualität darf nicht den reibungslosen Ablauf in der Kaserne gefährden", würde bedeuten wenn ich jeden da angraben würde weil ich total auf Uniformen stehe dann lassen die mich nicht zum Bund :-) Aber ist wohl nur ein Gerücht oder? Ich find das "Gerücht" gar nicht mal so unplausibel.
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #16 am: 17. August 2009, 19:24:05 »

Hab auch mal nachgelesen und damit mein FSJ als erfüllt gilt muss ich leider 50 % des FSJ anwesend sein.

Wo ist das geregelt?

Dies habe ich auch nur gerüchteweise beim recherchieren gehört. Ich hab irgendwas von "die homosexualität darf nicht den reibungslosen Ablauf in der Kaserne gefährden", würde bedeuten wenn ich jeden da angraben würde weil ich total auf Uniformen stehe dann lassen die mich nicht zum Bund :-) Aber ist wohl nur ein Gerücht oder? Ich find das "Gerücht" gar nicht mal so unplausibel.

Der durchschnittliche Homosexuelle stört den Dienstbetrieb nicht, genauso wie Frauen das nicht tun und Männer, die gemeinsam Dienst mit Frauen leisten.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #17 am: 17. August 2009, 20:39:37 »

Zitat
Wo ist das geregelt?

http://www.invia.caritas.de/aspe_shared/form/download.asp?nr=233292&form_typ=115&acid=2BC2038E705244759B21D3977064A851F3519&ag_id=6596

Auszug:

Dauer
Das FSJ wird in der Regel bis zur Dauer von zwölf zusammenhängenden Monaten geleistet. Die Mindestdauer der Verpflichtung beträgt sechs Monate. Bei einem freiwilligen Dienst im Inland ist eine Verlängerung um bis zu sechs Monate auf 18 Monate möglich. Im Rahmen des pädagogi-schen Gesamtkonzeptes kann der Träger das FSJ auch unterbrochen zur Ableistung in Abschnit-ten anbieten, wenn ein Abschnitt mindestens drei Monate dauert. Im Rahmen eines besonderen pädagogischen Konzeptes kann das FSJ ausnahmsweise bis zu einer Dauer von 24 Monaten geleistet werden. Maßgeblich ist dabei die Konzeption des einzelnen Trägers. Festgelegt wird die Dauer in der → Vereinbarung/dem Vertrag







Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #18 am: 17. August 2009, 22:59:39 »

Zitat
Wo ist das geregelt?

...

Auszug:

Dauer
Das FSJ wird in der Regel bis zur Dauer von zwölf zusammenhängenden Monaten geleistet. Die Mindestdauer der Verpflichtung beträgt sechs Monate. Bei einem freiwilligen Dienst im Inland ist eine Verlängerung um bis zu sechs Monate auf 18 Monate möglich. Im Rahmen des pädagogi-schen Gesamtkonzeptes kann der Träger das FSJ auch unterbrochen zur Ableistung in Abschnit-ten anbieten, wenn ein Abschnitt mindestens drei Monate dauert. Im Rahmen eines besonderen pädagogischen Konzeptes kann das FSJ ausnahmsweise bis zu einer Dauer von 24 Monaten geleistet werden. Maßgeblich ist dabei die Konzeption des einzelnen Trägers. Festgelegt wird die Dauer in der → Vereinbarung/dem Vertrag

Die Frage war, wo geregelt ist, dass eine Mindestanwesenheitszeit von 50% vorausgesetzt wird. Dem zitierten Auszug und der gesamten PDF-Datei konnte ich eine solche Regelung nicht entnehmen. Wichtiger wäre es aber zu erfahren, ob und welche Kündigungsmöglichkeiten der Vertrag vorsieht.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #19 am: 18. August 2009, 18:48:40 »

Ein paar Auszüge aus dem Vertrag dem ich mit dem Heimleiter direkt abgeschlossen hab bzw die "Vereinbarung über den Einsatz im freiwilligen sozialen Jahr" , welche interessant sein könnten und vielleicht Bedeutung haben.

"Grundlage dieser Vereinbarung ist paragraph 11 abs.2 des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten."

"Die Bestimmungen des JFDG und des Zivildienstgesetzes Paragraph 14 c werden während der Durchführung von allen Beteiligten geachtet und eingehalten." -> Nur das nochmal zu diesem Pragraphen.

"Ein Arbeitsverhältnis wird durch die Leistung des FSJ nicht begründet." -> Also den Aspekt finde ich echt sehr verwirrend.

Die ersten 6 Monate im FSJ gelten als Probezeit. Während der Probezeit können die/der Freiwillige der Träger oder die Einsatzstelle diese Vereinbarung mit einer Frist von 2 Wochen kündigen. -> Anbei die Frage ob man die Kündigungsfrist auch mit Krankheit und Attest "abarbeiten" kann ?

Die Einsatzstelle verpflichtet sich die/den  Freiwilligen nur mit Aufgaben zu betrauen, die deren/dessen Alter und persönlichen Fährigkeiten entsprechen und ihm/ihr keine Tätigkeiten zu übertragen die nur von Fachkräften verrichtet werden dürfen. -> INTERESSANT! Aber wer legt fest was für mich zumutbar ist? Ich selbst? DIe anderen Pfleger? Dass ich Katheter nicht selbst legen darf und nicht spritzen darf weiss ich ja...aber wie sieht es mit den Sachen aus die man üblicherweise auferlegt bekommt.

So hab den Vertrag durchgelesen. Irgendwas von mindestens 50 % Arbeitszeit direkt im Vertrag den ich beim Heimleiter unterschrieben habe steht da gar nicht. Es steht glaube ich aber woanders geschrieben, dass man alle Seminare mitgemacht haben muss bzw falls nicht mit Attest entschuldigt sein muss für alle Seminare wenn man sein FSJ erfolgreich bestehen will. Ich recherchier aber nochmal nach ob irgendwo im Handbuch zum FSJ bei der Caritas etwas steht.
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #20 am: 18. August 2009, 19:51:36 »

"Ein Arbeitsverhältnis wird durch die Leistung des FSJ nicht begründet." -> Also den Aspekt finde ich echt sehr verwirrend.

Es ist kein Arbeitsverhältnis im klassischen Sinne (es besteht kein Lohn- bzw. Gehaltsanspruch), aber eben ein sehr ähnliches Dienstverhältnis.

Die ersten 6 Monate im FSJ gelten als Probezeit. Während der Probezeit können die/der Freiwillige der Träger oder die Einsatzstelle diese Vereinbarung mit einer Frist von 2 Wochen kündigen. -> Anbei die Frage ob man die Kündigungsfrist auch mit Krankheit und Attest "abarbeiten" kann ?

Die Einsatzstelle kann also kündigen, egal ob du nun krank bist oder nicht. Und genau das ist der Knackpunkt, du kannst also entlassen werden.

Die Einsatzstelle verpflichtet sich die/den  Freiwilligen nur mit Aufgaben zu betrauen, die deren/dessen Alter und persönlichen Fährigkeiten entsprechen und ihm/ihr keine Tätigkeiten zu übertragen die nur von Fachkräften verrichtet werden dürfen. -> INTERESSANT! Aber wer legt fest was für mich zumutbar ist? Ich selbst? DIe anderen Pfleger?

Der Träger bzw. die Behörde, welche letztlich für das FSJ verantwortlich ist.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #21 am: 19. August 2009, 13:15:10 »

Ich bin nun erstmal krankgeschrieben und hab nun ein kleines Zeitfenster um mir zu überlegen was das beste ist. Vielen Dank nochmal an Svennie! Du warst / bist echt ne große Hilfe. Ich werd nun nochmal den ganzen Thread durchgehen und bis spätestens morgen alle meine Optionen die ich hab auflisten und dann entscheiden was erstmal das beste ist aber eins steht fest.

Ich sollte so lange wie möglich den momentanen Job mit möglichst viel Krankschreibungen behalten bis ich gekündigt werde. Ansonsten droht mir ziemlich früh vom BAZ eine erneute Frist und das noch in diesem Jahr wo die "guten" Zivistellen doch so rar gesät sind.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #22 am: 20. August 2009, 15:15:56 »

Also meine Möglichkeiten:

1.Ich versuche mit so vielen Krankmeldungen wie möglich mich so lange wie möglich in der Stelle zu halten bis ich letztendlich sicherlich bald gefeuert werde. Obwohl kann da zu oft krank sein mit Attest ein Kündigungsgrund sein? Glaube nicht aber man wird sicherlich andere Gründe ganz schnell finden um mich loszuwerden. Suche dann nach der Kündigung eine vernünftige Zivistelle die ich ohne Probleme ableisten kann und lasse mir die Zeit beim FSJ (sofern sie über 2 Monate beträgt) auf meine neue DIenstzeit anrechnen.

2.Ich kündige sofort und ziehe meine Kriegsdienstverweigerung zurück und riskiere damit beim Bund gezogen zu werden.

3.Ich kündige sofort und ziehe meine Kriegsdienstverweigerung zurück, schreibe aber dann gleich nen Brief ans KWEA, dass sich mein Gesundtheitszustand verändert hat. Stichwort -> Erneute Tauglichkeitsüberprüfung.

4. Ich kündige sofort und schreibe dem BAZ, dass sich mein Gesundheitszustand verändert hat und lasse mich von denen untersuchen mit einer massiv geringeren Chance "ausgemustert" in Anführungsstrichen zu werden.
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #23 am: 20. August 2009, 19:08:21 »

1.Ich versuche mit so vielen Krankmeldungen wie möglich mich so lange wie möglich in der Stelle zu halten bis ich letztendlich sicherlich bald gefeuert werde. Obwohl kann da zu oft krank sein mit Attest ein Kündigungsgrund sein? Glaube nicht aber man wird sicherlich andere Gründe ganz schnell finden um mich loszuwerden.

In der Probezeit braucht man keinen Grund, danach muss man abwägen, da aber dem Arbeitgeber keine Kosten mehr entstehen (es besteht Ansporuch auf Krankengeld), könnte diese Abwägung zu deinen Gunsten ausgehen.

Und ja, das waren so etwa deine Möglichkeiten, wobei deine Chancen bei anwaltlicher Beratung natürlich höher liegen.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #24 am: 21. August 2009, 20:06:35 »

Zitat
1.Ich versuche mit so vielen Krankmeldungen wie möglich mich so lange wie möglich in der Stelle zu halten bis ich letztendlich sicherlich bald gefeuert werde. Obwohl kann da zu oft krank sein mit Attest ein Kündigungsgrund sein? Glaube nicht aber man wird sicherlich andere Gründe ganz schnell finden um mich loszuwerden. Suche dann nach der Kündigung eine vernünftige Zivistelle die ich ohne Probleme ableisten kann und lasse mir die Zeit beim FSJ (sofern sie über 2 Monate beträgt) auf meine neue DIenstzeit anrechnen.

In der Zeit in der ich mir eine neue Dienststelle suche muss ich aber glaube ich sehr vorsichtig vorgehen. Meine Regionalbetreurin weiss, dass ich ein FSJ begonnen habe. Habe ihr auch eine rechtliche Frage zum FSJ gestellt die sie mir aber nicht beantworten konnte, weil sie in puncto FSJ nichts weiss. Wenn ich jetzt meine FSJ Stelle durch ständiges krank machen "absitze" bis ich vermutlich gefeuert werde aber dennoch nebenbei nach neuen Zivildienststellen suchen möchte, brauche ich ja dennoch um meine Suche zu erleichtern die Infos meiner Regionalbetreuerin. Wenn sie jetzt merkt, dass ich ständig nach einer neuen Freiplatzliste frage könnte das sehr sehr auffällig sein und das will ich natürlich versuchen zu vermeiden. Sollte ich deswegen mit immer neu erstellten mails mit anderen Namen bei der Regionalbetreuerin nach den Freiplatzlisten anfragen? "Hallo ich bin Max Mustermann...bli bla blu bitte schicken sie mir eine aktuelle Freiplatzliste für meine Region xxx"

Wenn ich dann zwischendurch (falls ich überhaupt so lange von der FSJ-Stelle gehalten werde) bei Vorstellungsgesprächen bin, was sollte ich beachten? Sollte ich gleich mit offenen Karten spielen und sagen dass ich schon ne FSJ bzw "FSJ statt Zivildienststelle" habe dort aber nicht klar komme mit der Tätigkeit die ich ausüben muss?
Gespeichert
sunknown
Sr. Member
****
Beiträge: 364


Profil anzeigen
« Antworten #25 am: 21. August 2009, 22:20:15 »

Zitat
1.Ich versuche mit so vielen Krankmeldungen wie möglich mich so lange wie möglich in der Stelle zu halten bis ich letztendlich sicherlich bald gefeuert werde. Obwohl kann da zu oft krank sein mit Attest ein Kündigungsgrund sein?
du hast doch vorhin die entsprechende passage aus deinem vertrag zitiert. man wird einen grund finden dich loszubekommen, wenn man will.


Zitat
Glaube nicht aber man wird sicherlich andere Gründe ganz schnell finden um mich loszuwerden. Suche dann nach der Kündigung eine vernünftige Zivistelle die ich ohne Probleme ableisten kann und lasse mir die Zeit beim FSJ (sofern sie über 2 Monate beträgt) auf meine neue DIenstzeit anrechnen.
damit kommst du doch vom regen in die traufe?? was meinst du was zivildienst ist? das kann von sehr langweilig bis sehr stressig reichen. auf jeden fall dürfte der unterschied zu einem FSJ nicht sehr groß sein.

Zitat
In der Zeit in der ich mir eine neue Dienststelle suche muss ich aber glaube ich sehr vorsichtig vorgehen. Meine Regionalbetreurin weiss, dass ich ein FSJ begonnen habe. Habe ihr auch eine rechtliche Frage zum FSJ gestellt die sie mir aber nicht beantworten konnte, weil sie in puncto FSJ nichts weiss. Wenn ich jetzt meine FSJ Stelle durch ständiges krank machen "absitze" bis ich vermutlich gefeuert werde aber dennoch nebenbei nach neuen Zivildienststellen suchen möchte, brauche ich ja dennoch um meine Suche zu erleichtern die Infos meiner Regionalbetreuerin. Wenn sie jetzt merkt, dass ich ständig nach einer neuen Freiplatzliste frage könnte das sehr sehr auffällig sein und das will ich natürlich versuchen zu vermeiden. Sollte ich deswegen mit immer neu erstellten mails mit anderen Namen bei der Regionalbetreuerin nach den Freiplatzlisten anfragen? "Hallo ich bin Max Mustermann...bli bla blu bitte schicken sie mir eine aktuelle Freiplatzliste für meine Region xxx"
dieses logistische problem wirst du bewältigen.
es gibt auch die zivibörse bei zivildienst.de

Zitat
Wenn ich dann zwischendurch (falls ich überhaupt so lange von der FSJ-Stelle gehalten werde) bei Vorstellungsgesprächen bin, was sollte ich beachten? Sollte ich gleich mit offenen Karten spielen und sagen dass ich schon ne FSJ bzw "FSJ statt Zivildienststelle" habe dort aber nicht klar komme mit der Tätigkeit die ich ausüben muss?
denk dir was aus, die zivildienststelle darf nicht den eindruck bekommen, dass du auch die stelle bei ihnen wieder hinwirst.

aber ich frag mich echt, ob du so weiterkommst.

was machst du denn sonst beruflich, wenn du nicht grad ein FSJ machst?
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #26 am: 22. August 2009, 13:20:45 »

Zitat
damit kommst du doch vom regen in die traufe?? was meinst du was zivildienst ist? das kann von sehr langweilig bis sehr stressig reichen. auf jeden fall dürfte der unterschied zu einem FSJ nicht sehr groß sein.

Hast schon Recht. Ist echt übel was ich so von manchen Stellen gehört habe. Falls ich bei so einer Stelle gelandet wäre die einem 68 Stunden pro Woche arbeiten lässt ohne Freizeitausgleich dann würde Ich das gar nicht mit mir machen lassen bzw auf meine Recht pochen. (Die man ja als Zivi gesetzlich gott sei Dank noch hat). Falls die dann immer noch nicht akzeptieren, dass man auch ein Mensch mit Rechten ist dann würde ich rechtlich gegen die vorgehen bzw mir selber frei nehmen. Mehr als kündigen kann man mich nicht ;-).

Zitat
dieses logistische problem wirst du bewältigen.
es gibt auch die zivibörse bei zivildienst.de

Diese Zivibörse ist total für den Po! Die wird seit Monaaaaten zumindest für meine Region nicht aktualisiert und es stehen noch Stellen drin die schon seit Wochen oder Monaten vergeben sind. Aktualisierungen hab ich bisher keine gesehen.

Zitat
aber ich frag mich echt, ob du so weiterkommst.
was machst du denn sonst beruflich, wenn du nicht grad ein FSJ machst?

Keine Bange ich trenne Zivildienst und RICHTIGES Berufsleben, welches erst danach kommt ganz streng. In dem Beruf den ICH mir aussuche auszuüben kann ich mich auch zu 200 % reinhängen, weil ich das auch will und ich das nicht aufgezwungen bekomme. Andererseits, hätte ich jetzt eine Zivistelle die ich psychisch auch aushalten würde, würde ich mich genauso anstrengen und Leistung zeigen. Da dies nicht der Fall ist ist meine Reaktion auf die derzeitige Situation mir wirklich nicht zu verübeln.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #27 am: 27. August 2009, 20:51:22 »

Hab nochmal 2 ganz andere Fragen.......

Will deswegen nicht noch extra nen neuen Thread aufmachen...

Meine Organisation über der ich das FSJ mache hat sich nun kurz vor Ende des Monats telefonisch bei mir gemeldet und mich gefragt was denn nun sei und ob ich den Job in der Pflege aushalte. Ich habe natürlich gesagt, dass ich es versuchen kann. Angerufen wurde ich heute am 28sten August und ich arbeite ja nun erst gerade mal einen Monat...(fast)

Muss ich von denen böse Absichten befürchten? Wollen die vielleicht, dass ich noch vor dem ersten September kündige, weil die sich dann somit mein erstes Gehalten sparen? (Ich hab keine Ahnung ob die das denn überhaupt dürfen? Geht sowas?)

und meine zweite Frage.......

Wenn ich dem BAZ melde, dass ich psychisch mit der Arbeit trotz aller Versuche immer noch nicht klarkomme (wovon ich ausgehe), werde ich dann automatisch nicht mehr für solche Zivildienststellen berücksichtigt. Ich meine ich hab ja dann im FSJ (und nicht in einer Zivildienststelle) unter Beweis gestellt, dass ich die arbeit nicht machen kann und somit kann ich so argumentieren, dass ich die Erfahrung gemacht hab und nun weiss, dass das nicht mehr geht. Ich habe nämlich von nem Kumpel erfahren, dass er in der Pflege auch nicht klarkam und der meinte zu mir, dass man sich dann Stellen suchen darf die nix mit Pflege zu tun haben auch wenn die genau wissen, dass es nur noch solche Stellen gibt und erst in 1-2 Monaten wieder etwas frei wird was nicht mit Pflege zu tun hat....
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #28 am: 27. August 2009, 22:55:37 »

Muss ich von denen böse Absichten befürchten?

Ich halte die Frage durchaus für berechtigt.

Wollen die vielleicht, dass ich noch vor dem ersten September kündige, weil die sich dann somit mein erstes Gehalten sparen? (Ich hab keine Ahnung ob die das denn überhaupt dürfen? Geht sowas?)

Wer wann kündigen darf, ergibt sich aus dem Vertrag, den du ja auszugsweise bereits zitiert hast. Allein aus der Tatsache, dass heute der 27. (!) August ist, lässt sich überhaupt nichts schließen. Es kann den Träger doch egal sein, ob er nun zum 15. eines Monats oder zum 9. oder gar 21. eines Monats kündigt.

Wenn ich dem BAZ melde, dass ich psychisch mit der Arbeit trotz aller Versuche immer noch nicht klarkomme (wovon ich ausgehe), werde ich dann automatisch nicht mehr für solche Zivildienststellen berücksichtigt.

Da geht nix automatisch, ggf. gibt es im Rahmen einer Tauglichkeitsüberprüfung bzw. Dienstantrittsuntersuchung ein paar Verwendungsausschlüsse.

Ich meine ich hab ja dann im FSJ (und nicht in einer Zivildienststelle) unter Beweis gestellt, dass ich die arbeit nicht machen kann und somit kann ich so argumentieren, dass ich die Erfahrung gemacht hab und nun weiss, dass das nicht mehr geht. Ich habe nämlich von nem Kumpel erfahren, dass er in der Pflege auch nicht klarkam und der meinte zu mir, dass man sich dann Stellen suchen darf die nix mit Pflege zu tun haben auch wenn die genau wissen, dass es nur noch solche Stellen gibt und erst in 1-2 Monaten wieder etwas frei wird was nicht mit Pflege zu tun hat....

Man kann dann eine Versetzung beantragen, das führt aber nicht etwa automatisch zur Unterbrechung des Zivildienstes.
Gespeichert
MundMs
Newbie
*
Beiträge: 21


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #29 am: 30. August 2009, 12:51:34 »

Zitat
Da geht nix automatisch, ggf. gibt es im Rahmen einer Tauglichkeitsüberprüfung bzw. Dienstantrittsuntersuchung ein paar Verwendungsausschlüsse.

Du hast ja bereits erwähnt, dass es ganz schwer ist über das BAZ "ausgemustert" zu werden. Du hast mir aber auch gesagt, dass ich auf speziellem Antrag hin beim BAZ in Kombination mit einer erneuten Tauglichkeitsprüfung beim KWEA wenig Chancen habe. Ich hatte ja erst vor nen Brief ans BAZ zu schreiben und zu sagen, dass sich mein Gesundtheitszustand verändert hat. Falls die das nicht interessiert hätte oder es nicht ausgereicht hätte dann hätte ich meine Verweigerung zurückgezogen und hätte das KWEA auch mit einer Gesundtheitsveränderung und der bitte einer erneuten Tauglichkeitsprüfung angeschrieben. Hierzu hast du mir gesagt, dass das nix bringen würde, weil die sehen können, dass ich dies schon über das BAZ erfolglos probiert habe und es abgelehnt worden ist......
Hier ist aber nun eine ganz andere Situation. Wenn ich nämlich mein FSJ abbreche und eine andere Zivildienststelle antreten "muss" dann kommt doch automatisch eine Dienstantrittsuntersuchung (DIE ICH VOR DEM FSJ NICHT HATTE) und bei dieser Dienstantrittsuntersuchung habe ich nirgends nen Antrag gestellt auf Befreiung vom Zivildienst oder, dass sich mein Gesundtheitszustand verändert hat. Sprich wenn ich dort aufkreuze ohne vorher etwas geschrieben zu haben wegen meines Gesundtheitszustandes gibt es auch nichts was man ablehnen könnte und ergo auch nichts was das KWEA im Nachhinein sehen könnte.

Zitat
Man kann dann eine Versetzung beantragen, das führt aber nicht etwa automatisch zur Unterbrechung des Zivildienstes.

Ich habe aber gleichzeitig auch die Befürchtung, dass schon ziemlich viel mit einem Zivi nicht in Ordnung sein muss (körperlich UND psychisch) um aus dem Zivildienst entlassen zu werden. Weisst du erfahrungsgemäß welche körperlichen Leiden schwer nachweisbar sind die man einfach dazu frei erfinden kann um mehr Chancen zu erhalten? Für die psychischen Dinge hätte ich Atteste....
Gespeichert
Seiten: 1 [2] 3
Drucken

Gehe zu:  




Welt der Links - Ranking freizeit
Ranking-Hits