Also wie soll nun ich vorgehen, wenn ich rein vom Gefühl der Meinung bin, keine psychologische Hilfe zu benötigen? Meine Dienststelle hat sich mit meinem Ausscheiden abgefunden, die frage bleibt noch wie ich das Bundesamt daran hindere, mich am Ende noch für die letzten 2 Monate in eine andere Einrichtung zu zwingen?
Man wird dich nicht in eine "andere Einrichtung zwingen", du musst vielmehr deinen restlichen Zivildienst bis zu einer etwaigen Versetzung an deiner ursprünglichen EInsatzstelle ableisten.
Du hast jetzt 2 Möglichkeiten, um aus der Sache herauszukommen:
1. Du widerrufst deine Bereitschaft, länger Zivildienst zu leisten als gesetzlich von dir verlangt wird und beantragst die Entlassung aus dem Zivildienst. Ergänzend führst du aus, dass du eine Arbeitsstelle gefunden hast und auf das Geld angewiesen bist.
Sehr wahrscheinlich wird man dich dann entlassen.
2. Du verzichtest auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer erklärst, dass du spätestens bis zum 26. April entlassen werden möchtest.
Dann bist du auf jeden Fall zu entlassen.
Reicht es, wenn ich denen alles mitteile, was ich hier geschrieben habe?
Wenn die einen guten Tag haben, vielleicht. Ein vom Gesetz vorgesehener Grund ist das aber nicht.