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Autor Thema: Zividienst in meinem Falle beenden  (Gelesen 1128 mal)
maiyko
Newbie
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Beiträge: 1


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« am: 28. September 2009, 16:41:24 »

Hallo =D

Zuersteinmal ich bin nicht faul oder sonstiges, möchte aber den Zividienst beenden.
Ich arbeite seit zwei Monaten im krankenhaus
und durfte ja mir schon allerhand gefallen lassen.

Nun wollte ich Anfangs die Dienststelle wechseln. Finde aber keine =(
Aber für mich steht fest ich kann nicht mehr im Krankenhaus arbeiten. Absolut nicht.
Nun denke ich darüber nach meinen Dienst mithilfe von Was, weis ich zu beenden.

Da habe ich Stundenlang gegooglet und immer wieder neue theorien Gefunden. Kann mir die Einer genau erklären bitte? Und einfach vielleicht mal seine Gedanken dazu äußern?

1. Mithilfe von nem Psychologischen Gutachten versuchen den Dienst nicht mehr machen zu müssen.

2. Mithilfe einer Krankeheit (Im meinen Falle sehr oft auftretende Rückenschmerzen) und einer Ärztin ein DauerKrankheitsschein ausstellen?
Wisst ihr was ich meine?

3. Ähm Irgendwas mit Nachprüfungsuntersuchung oder so? Das versteh ich ja mal gar nicht.

Ich bitte um eure Hilfe und Meinungen und Anregungen.
Es liegt mir sehr am Herzen.
ich bin nicht Faul, nur ich kann nicht mehr ins Krankenhaus

Mit freundlichen Grüßen
Gespeichert
Rollbrettfahrer
Newbie
*
Beiträge: 2


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« Antworten #1 am: 6. November 2009, 00:18:05 »

Du hast genau zwei Möglichkeiten:

1. Eine Versetzung zu einer anderen Stelle beantragen. Einfach schriftlich über den Dienstweg einreichen. Natürlich solltest du dein Anliegen auch begründen. Dies untermauerst du am besten mithilfe eines ärztlichen Attests, welches dir bestätigt, dass die Arbeit bei deiner jetzigen Dienststelle für dich nicht ertragbar ist. Ich denke darauf läuft es bei dir auch hinaus. Am besten gehst du einfach mal zu deinem Hausarzt und schilderst ihm, dass die Arbeit im Krankenhaus dich belastet. Gegebenenfalls wird er dich an einen Psychologen überweisen. Die Dienststelle wird zwar auch Stellung dazu nehmen können aber wenn du ein Attest hast, dass du die Stelle aus gesundheitlichen Gründen wechseln solltest, hilft ihr auch das nichts Zwinkernd

2. Du greifst den Gedanken der psychischen Probleme vollständig auf und setzt damit auf eine Dienstfähigkeitsuntersuchung, also eine Nachuntersuchung, bei der deine Tauglichkeit ein weiteres Mal überprüft wird und du hoffentlich ausgemustert wirst. Einen Antrag hierauf kann man stellen, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert hat. Glaubhafter ist das Ganze natürlich immer wenn man schon einige Male krankgeschrieben war und auch hier gilt, dass die Geschichte mit einem Attest untermauert werden sollte.

Ganz konkret könntest du zu deinem Hausarzt gehen und dich wegen einer Depression behandeln lassen. Die sogenannte Anpassungsstörung oder reaktive Depression ist nicht umsonst sehr beliebt bei Zwangsdienstverweigerern: http://de.wikipedia.org/wiki/Anpassungsst%C3%B6rung

Die Kriterien für eine Ausmusterung im Bereich Psyche findest du hier: http://www.asfrab.de/wehrpflichtinfos/zdv-461-musterung.html

Natürlich solltest du beachten, dass es auch noch die Möglichkeit gibt, dass du bei der Dienstfähigkeitsuntersuchung nur zurückgestellt wirst, also nur vorübergehend nicht mehr tauglich bist. In diesem Falle könntest du aber zumindest versuchen einer erneuten Einberufung zum Beispiel durch Ausbildung oder Studium bis über die Altersgrenze hinaus zu entgehen. Weiteres findest du auch hier im Forum.

Viel Erfolg
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


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« Antworten #2 am: 6. November 2009, 02:34:21 »

Du hast genau zwei Möglichkeiten:

Also ich kenne mindestens drei Möglichkeiten.

Variante 3 wäre der Verzicht auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Vielleicht im Ergebnis nicht ganz zielführend, aber zur Fragestellung durchaus passend.
Gespeichert
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