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Autor Thema: Probleme nach Urlaubsantrag  (Gelesen 2480 mal)
Spawnm12
Newbie
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Beiträge: 14


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« am: 19. Februar 2009, 09:32:47 »

Hallo
Ich schon wieder!
Ich muss etwas länger ausholen um die Sache zu erklären.
Also, ich bin im 5ten Jahr meines 6Jährigen FFW Dienstes.
Ich hatte gelesen, das man durch berufliche Gründe 6 Monate Urlaub bekommen kann, ohne das diese auf die Wehrzeit aufgerechnet werden.
Da ich dieses Semester ziemlich viel zu tun habe, stellte ich auch den Sonderurlaubsantrag, der auch genehmigt wurde, mit dem Zusatz, das die 6 Monate hinten drangehängt werden.
Das möchte ich natürlich nicht, da ich so schnell wie möglich von Zuhause ausziehen möchte, da ich letzte Woche 26 geworden bin und es langsam Zeit wird, da ich auch mit meiner Freundin seit 7 Jahren zusammen bin und wir auch evtl bald Heiraten möchten.
Den Urlaubantrag hab ich dann zurückgezogen und jetzt nimmt das ganze seine schlimmen Bahnen.
Der Mensch beim Landkreis denkt, ich wollte nur die 6 Monate verkürzen, der Stadtbrandinspektor, der mich eh auf dem Kiker hat, wollte dem KWEA ein Brief schreiben, und ich werde jetzt streng überwacht. D.h. wenn ich einmal unentschuldigt fehle werde ich sofort beim Landkreis gemeldet.

Meine Frage ist jetzt, kann mir dadurch irgenwas passieren? Ich hab noch 16 Monate vor mir und hab mir bis jetzt nichts zu Schulden kommen lassen.

Vielen Dank

Gruß Marco
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


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« Antworten #1 am: 19. Februar 2009, 13:58:03 »

Hallo
Ich schon wieder!
Ich muss etwas länger ausholen um die Sache zu erklären.
Also, ich bin im 5ten Jahr meines 6Jährigen FFW Dienstes.
Ich hatte gelesen, das man durch berufliche Gründe 6 Monate Urlaub bekommen kann, ohne das diese auf die Wehrzeit aufgerechnet werden.
Da ich dieses Semester ziemlich viel zu tun habe, stellte ich auch den Sonderurlaubsantrag, der auch genehmigt wurde, mit dem Zusatz, das die 6 Monate hinten drangehängt werden.

Das möchte ich natürlich nicht, da ich so schnell wie möglich von Zuhause ausziehen möchte, da ich letzte Woche 26 geworden bin und es langsam Zeit wird, da ich auch mit meiner Freundin seit 7 Jahren zusammen bin und wir auch evtl bald Heiraten möchten.

Was die freiwillige Feuerwehr sagt oder denkt ist erstmal unerheblich. Maßgeblich ist das Gesetz und im Gesetz steht, dass

a) DIe Mindestdienstzeit 6 Monate dauert und Unterbrechungen (grundsätzlich) zulässig sind, wenn dennoch die 6 Jahre vor Erreichen des 30. Lebensjahres abgeleistet werden können, und

b) Die Verpflichtung, Grundwehrdienst zu leisten erlischt, wenn 6 Jahre lang "mitgewirkt" wurde, wobei

c) Genehmigte Unterbrechungen bis insgesamt 6 Monate als Mitwirkung gelten.

Zu entscheiden, ob die Voraussetzungen für das Erlöschen der Verpflichtung, Grundwehrdienst zu leisten,  hat nicht die freiwillige Feuerwehr oder die Katastrophenschutzbehlörde sondern das Kreiswehrersatzamt.

Den Urlaubantrag hab ich dann zurückgezogen und jetzt nimmt das ganze seine schlimmen Bahnen.

Es ist schon merkwürdig, dass man ähnliche Geschichten immer wieder hört. Hat man die 6 Jahre fast voll, dann werden die Herrschaften ungemütlich. Da wird schikaniert, gedroht, irgendwelche Unterlagen zu manipulieren, angekündigt dafür zu sorgen, dass man heimatfern einberufen wird und ähnlicher Unsinn.

Stell einen neuen Antrag!

Der Mensch beim Landkreis denkt, ich wollte nur die 6 Monate verkürzen,

Das willst du ja auch.

der Stadtbrandinspektor, der mich eh auf dem Kiker hat, wollte dem KWEA ein Brief schreiben,

Ah ja, was soll denn da bitte drinstehen?

und ich werde jetzt streng überwacht. D.h. wenn ich einmal unentschuldigt fehle werde ich sofort beim Landkreis gemeldet.

Man will dir die "Entscheidung" leicht machen. Du sollst dich ans Messer liefern, du sollst mit dem Dienst im Katastrophenschutz aufhören.

Meine Frage ist jetzt, kann mir dadurch irgenwas passieren? Ich hab noch 16 Monate vor mir und hab mir bis jetzt nichts zu Schulden kommen lassen.

Kläre deine künftige Situation. Willst du heiraten? Will sie heiraten? Ist der Zeitpunkt absehbar und in den nächsten 6 Monaten? Dann lass dich jetzt beurlauben. Ansonsten wirst du noch ein paar Monate durchstehen müssen.

Das alles war in dem Moment schon fast vorhersehbar, als du dich bei der freiwilligen Feuerwehr verpflichtet hast. Leider!
Gespeichert
Spawnm12
Newbie
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Beiträge: 14


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« Antworten #2 am: 19. Februar 2009, 15:19:57 »

Stimmt, Ich hab schon einige Fehler im Leben gemacht, aber das war mit Sicherheit der Größte.
Solang ich bei meiner Heimatwehr bin, ist alles OK, Leute Wehrführer usw...
Sobald ich in die Hauptwehr komme, sind die Leuite ganz anders.
Naja, die 16 Monate werde ich noch durchstehen und dann werde ich mich beim Stabi mal gründlich auslassen.

Zur Heirat, wir wollen erst mal zusammenwohnen und schauen ob das klappt, denn zur Zeit trennen uns 20km und wir sehen uns nur am WE und ab un d zu unter der Woche. Sonst aber so schnell wie möglich, denn Zuhause halte ich es nichtmehr aus. Man wird von jedem bevormundet.......


Danke und bis denn dann.
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