User

Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Suche

Werbung



Forum aktuell



Statistik

16.578 Beiträge in 3.294 Themen
von 8.974 Mitglieder
Neuestes Mitglied: r0li6dn1l

Werbung



Seiten: [1]
Drucken
Autor Thema: Probleme im Grundwehrdienst  (Gelesen 956 mal)
JR2121
Newbie
*
Beiträge: 1


Profil anzeigen
« am: 17. Oktober 2009, 14:06:22 »

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem bezüglich meines Dienstes bei der Bundeswehr.
Ich habe zum 01.10.09 meinen Dienst angetreten... ich hatte bereits vorher Magenbeschwerden... die hauptsächlich in Streßsituationen oder bei Problemen, Aufregung etc. aufgetreten sind.
Bei der Bundeswehr hat sich das ganze massiv verstärkt.
Die Beschwerden waren so stark, dass für mich feststand...das ich damit weder weiter rumlaufen kann, noch meinen Dienst in der Bundeswehr versehen kann (wenn die Beschwerden so bleiben).

Ich habe dann die San- Station aufgesucht, wo man eine Magenschleimhautentzündung vermutete und auch eine psychosomatisches Problem... sprich Streß, Hektik, ungewohnte Situationen bei der Bundeswehr verstärken das Problem.
Da mehrere Medikamente für diese Erkrankung (noch vorher vom Hausarzt verschrieben) keine Besserung gebracht hatten, wurde ich direkt zur Magenspiegelung geschickt.

Dort folgte dann die große Überraschung...Magenspiegelung und alle weiteren Untersuchungen blieben ohne Ergebnis.
Daraufhin vermutete die Truppenärztin ein reines psychosomatisches Problem und verwies mich an den nächsten Facharzt... einen Psychologen, der dieses Problem belegen sollte.

Dies ist auch geschehen und ich bin mit diesem Problem für dauerhaft dienstunfähig befunden worden.

Die Psychologin hat mich allerdings verunsichert, weil sie meinte, ob ich das wirklich als so schlimm empfinden würde, da eine solche Diagnose von ihr wohl Probleme im späteren Leben verursachen könnte.

Kann mir jemand sagen, was das konkret für Probleme sein können?

Außerdem bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die Diagnose richtig ist....da ja auch zuhause teilweise Probleme da waren, kann es meiner Meinung nach, nicht nur an der Bundeswehr liegen... was wäre, wenn ich jetzt nach der Ausmusterung einen zivilen Arzt aufsuche und der doch noch eine medizinische Ursache findet... würde das die Diagnose der Psychologin dann wieder aufheben? Bezüglich der evt. folgenden Probleme?


Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 17. Oktober 2009, 14:51:06 »

Die Psychologin hat mich allerdings verunsichert,

Das ist leider Methode ...

weil sie meinte, ob ich das wirklich als so schlimm empfinden würde, da eine solche Diagnose von ihr wohl Probleme im späteren Leben verursachen könnte.

Kann mir jemand sagen, was das konkret für Probleme sein können?

Im Normalfall keine. Es wurde festgestellt, dass du unter Bedingungen wie bei der Bundeswehr unter psychischen Problemen leidest.

Manche Versicherungen (z.B. Lebensversicherungen oder private Krankenversicherungen) verlangen in ihren Antragsformularen Auskunft darüber, ob  man in den letzten 3 oder 5 Jahren psychische Probleme hatte oder wegen psychischer Probleme in Behandlung war. Gleichzeitig befreit man durch die Versicherungsbedingungen die Ärzte insoweit auch von der Schweigepflicht, die Versicherung könnte es also unter Umständen herausfinden, wenn du nicht die Wahrheit sagst.

Auch könnte es sein, dass einige Arbeitgeber über Betriebsärzte Zugang zu den Gesundheitsutnerlagen verlangen, das dürfte aber die große Ausnahme sein.

Außerdem bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die Diagnose richtig ist....da ja auch zuhause teilweise Probleme da waren, kann es meiner Meinung nach, nicht nur an der Bundeswehr liegen...

Das ist durchaus möglich, dann solltest du ggf. später selbst einen Arzt aufsuchen.

was wäre, wenn ich jetzt nach der Ausmusterung einen zivilen Arzt aufsuche und der doch noch eine medizinische Ursache findet... würde das die Diagnose der Psychologin dann wieder aufheben?

Ob die Diagnose nun richtig oder falsch ist, hat mit der zu erwartenden Entlassung erstmal nichts zu tun. Wenn dein Arzt später eine andere Erklärung findet, dann kommt es halt darauf an, was er herausfindet. Das kann für dich positiv oder auch negativ sein. Vielleicht kommst du grundsätzlich mit Stress-Situationen nicht zurecht.

"Ausgemustert" wirst du dadurch im Übrigen nicht, "nur" entlassen. Alles weitere entscheidet später das Kreiswehrersatzamt - oder auch nicht, in den meisten Fällen hört man dann einfach nichts mehr von der Bundeswehr, behält aber formal seinen alten Tauglichkeitsgrad.
Gespeichert
Seiten: [1]
Drucken

Gehe zu:  




Welt der Links - Ranking freizeit
Ranking-Hits