User

Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Suche

Werbung



Forum aktuell



Statistik

14.853 Beiträge in 3.048 Themen
von 6.134 Mitglieder
Neuestes Mitglied: FranzizBredskm

Werbung



Seiten: [1]
Drucken
Autor Thema: Chefin verweigert Urlaub  (Gelesen 418 mal)
Pasebe
Newbie
*
Beiträge: 5


Profil anzeigen E-Mail
« am: 4. Juni 2010, 19:19:29 »

Hallo

ich (Zivi) habe heute mit meiner Chefin gesprochen, weil ich aus familiären Gründen nach Ungarn muss und hab nach Urlaub gefragt. Sie hat mir jedoch gesagt dass grade Hochsaison ist und sie mir den urlaub daher nicht genehmigt. Kann sie das machen? Und an wen soll ich mich wenden?

Inwzischen habe ich bereits 6 monate abgeleistet und habe noch 14 Tage Urlaub. Wenn ich den urlaub nicht nehme und auf meine KDV verzichte, kann ich dann noch Anfang juli einberufen werden oder ist das denen zu knapp? Und wenn ich doch einberufen werde, werden die 14 tage Urlaub vom Restdienst abgezogen oder muss ich dann die vollen 3 Monate (oder ggf. die 2,5 wenn ich mitte dieses Monats entlassen werde) ableisten?
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 5.644


Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 4. Juni 2010, 19:58:29 »

ich (Zivi) habe heute mit meiner Chefin gesprochen, weil ich aus familiären Gründen nach Ungarn muss und hab nach Urlaub gefragt. Sie hat mir jedoch gesagt dass grade Hochsaison ist und sie mir den urlaub daher nicht genehmigt. Kann sie das machen? Und an wen soll ich mich wenden?

Grundsätzlich kann sie das machen, dienstliche Gründe sprechen der Urlaubsgewährung entgegen.

Inwzischen habe ich bereits 6 monate abgeleistet und habe noch 14 Tage Urlaub. Wenn ich den urlaub nicht nehme und auf meine KDV verzichte, kann ich dann noch Anfang juli einberufen werden oder ist das denen zu knapp?

Das ist nicht "denen" zu knapp, es ist nach dem Gesetz einfach zu kurzfristig. Zwischen Einberufung und Dienstbeginn müssten 4 Wochen liegen.

Und wenn ich doch einberufen werde, werden die 14 tage Urlaub vom Restdienst abgezogen oder muss ich dann die vollen 3 Monate (oder ggf. die 2,5 wenn ich mitte dieses Monats entlassen werde) ableisten?

Dein nicht genommener Urlaub verfällt. Dein geleisteter Dienst wird aber auf den Grundwehrdienst angerechnet, so dass bei der vorgesehenen Verkürzung des Grundwehrdienstes letztlich kein Dienst mehr zu leisten ist.
Gespeichert
Pasebe
Newbie
*
Beiträge: 5


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #2 am: 4. Juni 2010, 20:02:47 »

Das heißt also, dass beim nächsten Einberzufungstermin im Oktober diese Verkürzung bereits in Kraft tritt?
Gespeichert
sunknown
Sr. Member
****
Beiträge: 330


Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 4. Juni 2010, 21:39:46 »

Das heißt also, dass beim nächsten Einberzufungstermin im Oktober diese Verkürzung bereits in Kraft tritt?
ja, siehe zb http://www.zentralstelle-kdv.de/z.php?ID=334
auch ohne dienstzeitverkürzung wäre eine einberufung zum grundwehrdienst sehr unwahrscheinlich.
ich würde schauen, dass ich den restlichen urlaub noch in anspruch nehme.
Gespeichert
Pasebe
Newbie
*
Beiträge: 5


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #4 am: 4. Juni 2010, 22:15:48 »

Danke für die Antworten auf alle Fälle hört sich das echt super an.
Aber wie kann ich meinen Urlaub dann bekommen wenn nicht über die chefin der zivildienststelle?

Oder an wen soll ich mich dann wenden?
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 5.644


Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 4. Juni 2010, 23:14:10 »

Danke für die Antworten auf alle Fälle hört sich das echt super an.
Aber wie kann ich meinen Urlaub dann bekommen wenn nicht über die chefin der zivildienststelle?

Nun, du könntest zunächst konkret Auskunft darüber verlangen, welche dienstlichen Gründe gegen den Urlaub sprechen, wobei der Zivildienst selbst arbeitsmarktpolitisch neutral zu sein hat. Führt das nicht zum Erfolg, dann könntest du dich an den Regionalbetreuer wenden.

Das Problem dabei ist, dass du schon 20 mal aus dem Dienst raus bist, bis du eine vernünftige Antwort bekommst.

Ich weiß nicht, wie deine Chefin tickt, ggf. bringt ein offenes Gespräch etwas, in dem du die Alternativen nennst: Entweder du bekommst deinen Urlaub oder die Dienststelle hat sehr bald einen Zivi weniger.
Gespeichert
Pasebe
Newbie
*
Beiträge: 5


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #6 am: 6. Juni 2010, 14:00:49 »

Ok dann geb ich morgen meinen Brief ab.

Also ich habe ihn mir folgendermaßen vorgestellt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich, dass ich auf meine Annerkennung als Kriegsdienstverweigerer verzichte und dass die Gründe die zur Annerkennung geführt haben nicht mehr bestehen

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Soll er handgeschrieben oder ausgedruckt sein?

Den Bürokrieg mit dem Urlaub erspar ich mir lieber bis das BAZ reagiert oder sonstwas passiert bin ich echt schon weg
« Letzte Änderung: 6. Juni 2010, 14:05:14 von Pasebe » Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 5.644


Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 6. Juni 2010, 14:55:16 »

Soll er handgeschrieben oder ausgedruckt sein?

Ausgedruckt und eigenhändig unterschrieben.

Den Bürokrieg mit dem Urlaub erspar ich mir lieber bis das BAZ reagiert oder sonstwas passiert bin ich echt schon weg

Naja vielleicht lernt die Chefin etwas draus ...
Gespeichert
sunknown
Sr. Member
****
Beiträge: 330


Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 6. Juni 2010, 22:19:45 »

nur, damit es nicht zu missverständnissen kommt, weil du von "brief abgeben" sprichst:
der verzicht muss natürlich ans BAZ gesendet werden und nicht bei der dienststelle "abgegeben" werden.

ich weiß nicht, ob dir das eh schon klar war, ich schreibs trotzdem nochmal.
Gespeichert
Seiten: [1]
Drucken

Gehe zu:  


Welt der Links - Ranking freizeit
Ranking-Hits