Meine Frage noch: Habe ich irgendwelche Vorteile dadurch, jetzt nachträglich "nicht wehrdienstfähig" zu erreichen? Verhindert dass eine Einberufung im Verteidiungsfall in der Zukunft theoretisch?
ja, genau das.
Ich habe nämlich ein Attest von einem Orthopäden geholt, damit ich vorbereitet gewesen wäre, falls irgendwas gekommen wäre. Ich bin der Meinung, dass es durchaus wahrscheinlich ist, dass ich nachträglich ausgemustert werden könnte.
Das Problem ist, dass du entweder die Entscheidung im Rahmen der Entlassungsuntersuchung aus dem Zivildienst herbeiführen müsstest oder halt später durch eine Überprüfungsuntersuchung. Das KWEA kann den Antrag auf eine Überprüfungsuntersuchung aber insoweit "aufschieben", als dass man dir einfach schreibt, dass deine Heranziehung zum Grundwehrdienst nicht vorgesehen ist. Die Überprüfungsuntersuchung müsste in diesem Falle erst dann stattfinden, wenn sich daran etwas ändert, im Extremfall halt im Spannungs- oder Verteidigungsfall. In diesem Fall würde man dich dann zu einer Überprüfungsuntersuchung laden (oder dich halt auch weiterhin nicht einberufen).
Wäre es die Arbeit noch wert?
Zu viel Energie und Geld würde ich da nicht reinstecken, wenn du die Behörde aber ärgern willst, warum nicht.