Aber was wollen die überhaupt mit dem Gespräch bezwecken?
Einschüchterung?
vermutlich.
Oder über was wollen die da reden?
Ich hatte im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens mal ein "persönliches Gespräch" und ich muss sagen, dass schon vorher die Emotionen ziemlich hochgekocht sind, weil der zuständige Widerspruchssachbearbeiter einfach eine faule S*u war.
Jedenfalls hatte ich dann das Vergnügen auf dem Flur mit Frau Doktor Irgendwas ein Gespräch über den Inhalt meiner Gesundheitsakte zu führen. Reingucken lassen wollte sie mich nicht, zu diesem Zeitpunkt ging es mit allerdings eh um etwas ganz anderes.
Die werden doch bestimmt wissen wollen warum er eine Kopie der Gesundheitsakte haben will?! Und wie agumentiert man dann?
Zunächst geht die das nichts an, im Übrigen werden die Unterlagen zur Begründung des Widerspruchs benötigt, dies dürfte doch wohl ausreichen.
Wäre es denn ratsam zu dem Gespräch zu gehen oder es lieber versuchen zu umgehen?
Das kommt ganz darauf an, jedenfalls würde ich zunächst das Amt auffordern, den Inhalt des Gespräches etwas zu konkretisieren. Vielleicht kommt ja da etwas mehr als "sie wissen doch ganz genau worum es geht".
In Einzelfällen gab es schon den ein oder anderen Deal: Ausmusterung im Tausch gegen Verzicht auf die Akteneinsicht.
Da fragt man sich zwar, wer da etwas zu verbergen hat aber nutzen sollte man solche Angebote schon.
Aber vielleicht hat dein Freund auch so richtig die Arschkarte gezogen bei seinem KWEA.