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Autor Thema: KVG-Antrag beim KWEA wg. Rückstellung zurück ziehen?!  (Gelesen 4596 mal)
webblaster
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« am: 12. Dezember 2006, 22:58:05 »

Hallo!
Um nicht gegen das Rechtsberatungsgesetz und die Forumregeln zu verstoßen, die Schilderung in folgender Form:

Wehrdienstpflichtiger A hat folgendes Problem:
Blöderweise hat er direkt bei der Musterung einen KVG-Antrag unterschrieben. Die Situation ist nun allerdings die, dass er bis zwei Monate vor seinem 25. Geburtstag zurück gestellt worden ist. Für die Budeswehr würde es sowieso nur EINEN möglichen Termin geben, ihn einzuziehen.
Wie er jetzt einem Internetforum entnommen hat, ist es allerdings sehr viel wahrscheinlicher zum Zivildienst herangezogen zu werden, als zum Wehrdienst. Gemustert worden ist Wehrdienstpflichtiger A auf T2 mit einigen Einschränkungen.

Da die Musterung noch keine zwei Wochen her ist, wurde der KVG-Antrag noch nicht ans BAZ weitergeleitet... Ist es für ihn möglich und sinnvoll den KVG-Antrag beim Kreiswehrersatzamt zurück ziehen zu lassen und im Falle einer Einberufung zum Wehrdienst diesen dann erneut zu stellen? (Evtl. kein Problem, da das BAZ über den ersten Antrag noch nichts wusste??!!??)
Sollte dies keine gute Idee sein: Wie wahrscheinlich ist es, dass das BAZ ihn auffordert nach der Rückstellung noch eine Zivildienststelle anzutreten?
Meint ihr, er könnte die zwei Monate irgendwie hinauszögern und dann zu alt sein?

Nur ma so als abstraktes Beispiel  Zwinkernd Danke
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2006, 23:57:28 von webblaster » Gespeichert
svennie
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« Antworten #1 am: 13. Dezember 2006, 00:31:47 »

Da die Musterung noch keine zwei Wochen her ist, wurde der KVG-Antrag noch nicht ans BAZ weitergeleitet... Ist es für ihn möglich und sinnvoll den KVG-Antrag beim Kreiswehrersatzamt zurück ziehen zu lassen und im Falle einer Einberufung zum Wehrdienst diesen dann erneut zu stellen?

Nein, 'A' sollte vielleicht mal daran denken es genau anders herum zu machen. Wenn das BAZ ihn tatsächlich zum Zivildienst einberuft, dann wäre der richtige Zeitpunkt den Antrag zurückzunehmen, denn dann müsste ihn das KWEA mit einer Ladungsfrist von 4 Wochen erneut einberufen, ob dann überhaupt noch ein Einberufungstermin bleibt zu dem dies möglich ist dürfte nämlich fraglich sein.

(Evtl. kein Problem, da das BAZ über den ersten Antrag noch nichts wusste??!!??)

Der Antrag ist in der Personalakte von 'A'.

Sollte dies keine gute Idee sein: Wie wahrscheinlich ist es, dass das BAZ ihn auffordert nach der Rückstellung noch eine Zivildienststelle anzutreten?
Meint ihr, er könnte die zwei Monate irgendwie hinauszögern und dann zu alt sein?

Siehe oben, erst auf Zeit spielen und dann - wenn es zur Einberufung kommen sollte - im letztmöglichen Augenblick "den Schwanz einziehen". Bis dahin natürlich die Aufforderungen sich selbst eine Stelle zu besorgen weitestgehend ignorieren, im Gegenteil sogar eher noch mal eine ärztliche Untersuchung beantragen um dann auch das BAZ auf den letztmöglichen Einberufungstermin festzunageln.
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Bomba
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« Antworten #2 am: 9. Januar 2007, 11:46:19 »

Ich stell meine Frage mal in diesen Thread mit rein weil es fast die gleiche Sachlage ist

Mein A ist zur Zeit noch wegen Schule zurückgestellt hat ist aber erst knapp 24 wenn der Einziehungstermin kommt. Soll A in diesem Fall den Antrag zurückziehen oder die Sache laufen lassen?

Dankeschön im Vorraus
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svennie
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« Antworten #3 am: 9. Januar 2007, 12:40:21 »

Mein A ist zur Zeit noch wegen Schule zurückgestellt hat ist aber erst knapp 24 wenn der Einziehungstermin kommt. Soll A in diesem Fall den Antrag zurückziehen oder die Sache laufen lassen?

Erstmal laufen lassen und wenn es dann zur Heranziehung zum Zivildienst kommt sollte A auf die Anerkennung verzichten, dabei aber die aktuelle Rechtslage immer im Auge behalten, die kann sich nämlich bis dahin ändern.
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Bomba
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« Antworten #4 am: 10. Januar 2007, 17:22:49 »

Und wenn er darauf verzichtet kann er doch nicht gleich wieder nen Antrag stellen? Oder wie läuft des dann ab? (Nach jetziger Rechtslage)
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svennie
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« Antworten #5 am: 10. Januar 2007, 17:43:25 »

Und wenn er darauf verzichtet kann er doch nicht gleich wieder nen Antrag stellen? Oder wie läuft des dann ab? (Nach jetziger Rechtslage)

Könnte er schon. Aber die Konstellation halte ich für deutlich sinnvoller, als jetzt den Antrag total zu vergeigen.

Natürlich müsstest du dir dann mit "fast 24" Gedanken darüber machen, wie genau es weitergehen soll und den Zeitpunkt der (möglichen) Einberufung soweit wie möglich in die Zukunft zu verlegen (ärztliche Utnersuchung beantragen, Einberufungsvorschläge die so weit wie möglich in der Zukunft liegen unterbreiten).



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Mr.Black
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« Antworten #6 am: 23. Januar 2007, 23:24:03 »


Hi erstmal, hätte hierzu auch eine Frage. Die passt thematisch recht gut hierher und verstösst hoffentlich gegen keine Forumregeln.

Wenn A bereits anerkannter KDV ist, dies aber nicht mehr sein möchte, wen müsste er denn dann schreiben und auf welche Zeitspanne müsste er sich einstellen bis des bearbeitet wird.

Den A verspricht sich Hoffnung, durch einen schlechteren Gesundheitszustand  nicht mehr tauglich zu sein. Jedoch wird dies wohl einfacher zuverwirklichen sein wenn A den Eindruck vermittelt er würde lieber zum Bund gehen als den Ersatzdienst (nicht Zivildienst) den er momentan macht.

Danke
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svennie
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« Antworten #7 am: 24. Januar 2007, 00:16:20 »

Den A verspricht sich Hoffnung, durch einen schlechteren Gesundheitszustand  nicht mehr tauglich zu sein. Jedoch wird dies wohl einfacher zuverwirklichen sein wenn A den Eindruck vermittelt er würde lieber zum Bund gehen als den Ersatzdienst (nicht Zivildienst) den er momentan macht.

Hm!?

Warum will A dazu auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer verzichten? Warum hat A überhaupt einen KDV-Antrag gestellt?

Irgendwas passt da nicht so ganz.
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Mr.Black
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« Antworten #8 am: 24. Januar 2007, 22:03:34 »


Nun A möchte dringend studieren. Hatte damals eine super Zivistelle in Aussicht, jedoch kam es zu beruflichen Änderungen und mit der Stelle hat es dann auch nicht mehr so geklappt.

daraufhin entschied sich A den Ersatzdienst zu machen, damit er weiter arbeiten kann.

So jetzt ist A KDV und macht auch noch Ersatzdienst, den er aber nicht mehr ausüben will, da er ohne extra Streß studieren will und sich sein Gesundheitszustand (besonders der Rücken und so nicht mehr richtig heben kann) verschlechtert hat.

Sollte A nun erst seinen KDV Antrag zuückziehen und dann eine Überprüfungsuntersuchung anfordern?

Wo müsste er den Antrag dann hinschicken und was schreiben?
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svennie
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« Antworten #9 am: 24. Januar 2007, 22:33:37 »

Wo müsste er den Antrag dann hinschicken und was schreiben?

A könnte entweder beim Bundesamt für den Zivildienst den Verzicht auf seine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer erklären und dann beim Kreiswehrersatzamt eine Überprüfungsuntersuchung bzw. Prüfung der Verfügbarkeit beantragen oder direkt beim Bundesamt für den Zivildienst eine "ärztliche Untersuchung" beantragen. Die Chancen dürften aber beim KWEA höher sein.
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Mr.Black
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« Antworten #10 am: 24. Januar 2007, 22:45:33 »

Müsste A sich für den Verzicht auf einen Paragraphen berufen, oder müsste er nur schreiben:

Hiermit verzichte ich auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Ich beantrage, dass meine Unterlagen an mein zuständiges Kreiswehrersatzamt weitergeleitet werden.
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svennie
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« Antworten #11 am: 24. Januar 2007, 23:21:20 »

Ich würds vielleicht etwas anders formulieren:

"Ich verzichte auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer, die Gründe, die zur Anerkennung geführt haben bestehen nicht mehr".
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Mr.Black
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« Antworten #12 am: 25. Januar 2007, 17:02:28 »

Vielen Dank, A wird sich über die Info freuen. Grinsend
Ein was hätt ich aber noch…
Hat jemand zufällig genau die Adresse an den der Schrieb muß, und wie lang wird die ganze Umstellung denn so dauern,  damit endlich der Antrag zur Überprüfungssuchung rausgehen kann.
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svennie
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« Antworten #13 am: 25. Januar 2007, 19:39:16 »

Ein was hätt ich aber noch…

Ein was?

-> Das hier:

Bundesamt für den Zivildienst
50964 Köln

Ein paar Tage wirds dauern, vielleicht 2-3 Wochen.
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Mr.Black
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« Antworten #14 am: 25. Januar 2007, 21:54:41 »

 Lächelnd Vielen Vielen Dank! Echt super. Lächelnd
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