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Autor Thema: 3 Wochen Bund -> Wie kommt man da weg?  (Gelesen 1276 mal)
Teddy
Newbie
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Beiträge: 5


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« am: 19. Januar 2007, 10:13:30 »

Hallo!

EIn Kollege von mir ist jetzt seit 3 Wochen beim Bund. Er wurde T2 gemustert und wollte zum Bund und da sich "voll reinhängen". Jetzt jedoch will der Lutscher weg von dort und bittet mich über eine SMS das ich schaue wie er am besten raus kommt von dort. Vielleicht hat er keine möglichkeit sich selbst zu informieren. Die Musterung am ersten Tag beim Bund hat er ja schon hinter sich, also bezüglich Musterung jeglicher Art geht nix mehr, er hat ja schon alles hinter sich, oder? Was kähme in Frage, damit er von dort weg kommt?

-Soll er "die Sau" raushängen lassen? Nicht mehr grüßen, seinen Spint so einräumen wie er will.....
-KDV Antrag stellen wobie ich jetzt nicht weiss ob das noch möglich ist irgendwie.... dürfte aber doch sein denke ich, er kann ja sagen aus gewissensgründen, auch jeetzt erst recht wo er waffen gesehen hat usw... das es nix für ihn ist DANN aber Zivildienst?
-Einfach sagen das er Zivildienst machen soll?

Ich bin überaus dankbar für Hilfe jeglicher Art ! ! ! !


Tschüss!
Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


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« Antworten #1 am: 19. Januar 2007, 11:22:31 »

Die Musterung am ersten Tag beim Bund hat er ja schon hinter sich,

Das war keine Musterung sondern die Dienstantrittsuntersuchung.

also bezüglich Musterung jeglicher Art geht nix mehr, er hat ja schon alles hinter sich, oder?

Falsch. Wenn er für einen längeren Zeitraum dienstunfähig sein sollte, dann wäre er auf Antrag zu entlassen.

-Soll er "die Sau" raushängen lassen? Nicht mehr grüßen, seinen Spint so einräumen wie er will.....

Und dann? Disziplinarstrafen? An den Wochenenden auch nur bei der lieben Bundeswehr bleiben?

-KDV Antrag stellen wobie ich jetzt nicht weiss ob das noch möglich ist irgendwie

Natürlich ist das möglich.

.... dürfte aber doch sein denke ich, er kann ja sagen aus gewissensgründen,

Und natürlich immer nur aus Gewissensgründen.

auch jeetzt erst recht wo er waffen gesehen hat usw... das es nix für ihn ist

Das es nichts für ihn ist das reicht nicht. Dass er aus Gewissensgründen keinen Kriegsdienst leisten kann, so wird das was.

DANN aber Zivildienst?

Durchaus denkbar.

-Einfach sagen das er Zivildienst machen soll?

 Huch

Ohne anerkannter Kriegsdienstverweigerer zu sein wird das nichts mit dem Zivildienst.

Die Frage ist, was der Junge wirklich will. Will er da wirklich weg, dann könnte er auch einen erfahrenen Anwalt mit der Vorbereitung eines Dienstunfähigkeitsverfahrens beauftragen.

-> http://www.zentralstelle-kdv.de/anwalt.htm
« Letzte Änderung: 19. Januar 2007, 14:19:14 von svennie » Gespeichert
Teddy
Newbie
*
Beiträge: 5


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« Antworten #2 am: 19. Januar 2007, 14:08:27 »

Danke für deine Mühe die du dir für mich gemacht hast! Vielen Dank! Hat mich weitergebracht jetzt. Also dann werde ich ihm das so sagen.
Wünsch dir/euch hier im Forum dann noch ein angenehmes Wochenende!

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