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Autor Thema: Erfahrung mit Anwälten  (Gelesen 6508 mal)
Markus85
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Beiträge: 3


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« am: 21. Januar 2008, 22:15:59 »

Hallo zusammmen,

ich wollte euch mal fragen, ob ihr schon Erfahrungen mit Anwälten gemacht habt. Also ob euch schon einmal jemand vertreten hat in Bezug auf das Wehrrecht. Solche Eindrücke würden mir sehr weiterhelfen.

Danke schon einmal.

MfG Markus
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Cyra
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Beiträge: 14


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« Antworten #1 am: 14. Juni 2008, 10:58:12 »

Ich Pushe das Thema mal, würde mich auch sehr interessieren ob jemand Erfahrung damit gemacht hat, Empfehlungen geben kann etc.

Ich will in keinem Fall Dienst leisten und würde das ganze gerne "ohne" faule Tricks regeln, sondern legal.
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svennie
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« Antworten #2 am: 17. Juni 2008, 12:04:05 »

Ich Pushe das Thema mal, würde mich auch sehr interessieren ob jemand Erfahrung damit gemacht hat, Empfehlungen geben kann etc.

Aus dem Bekanntenkreis habe ich Positives über RA Frings aus Berlin gehört.
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Cama85
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Beiträge: 43


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« Antworten #3 am: 23. Februar 2009, 14:18:18 »

Das pushe ich auch nochmal.
Kennt jemand gute Anwälte in Bezug auf Wehrrecht (na was denn sonst Zwinkernd) im Raum Frankfurt am Main / Darmstadt?
Gruß
snowbenji
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svennie
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« Antworten #4 am: 24. Februar 2009, 00:27:16 »

Herr RA Hofferbert auf Frankfurt/Main ist da sehr engagiert.
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shumpi
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« Antworten #5 am: 16. Mai 2009, 13:01:54 »

Hey,

hat jemand Erfahrungen mit einem RA im Raum Köln/Düsseldorf gemacht?

lg
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Sunfighter
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« Antworten #6 am: 28. Juli 2009, 22:18:16 »

Hallöchen,

also aus eigener Erfahrung, mit pos. Ergebnis, kann ich RA Frings aus Berlin mehr als empfehlen. Für mich war er übrigens auch 200 Km (einfache Entfernung) entfernt. Eine falsche Äußerung im Brief ans KWEA kann einem ne Menge Ärger einbringen. Auch wenn es bissl Geld kostet, billiger als 9 Monate für lau schaffen gehen. Aber es muss euch auch bewusst sein, dass die Beliebheit beim KWEA durch nen Eintrag "Vertretung durch RA XYZ" nicht unbedingt steigt. Bei mir war es so, dass bei dem Typen schon die Rollos runtergingen als er meine PKZ eingab und mein Gesicht beim Hinweis, dass dies doch durchaus mein Recht wäre, sah *hihi*.

Gruß Sunfighter
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ven
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« Antworten #7 am: 2. August 2009, 13:00:18 »

Ich überlege auch gerade RA Frings zu kontaktieren. Kannst du mir ein paar Sachen zu dem Verlauf bei dir erzählen? Konntest du komplett verweigern, also Zivi und Bundeswehr? Wenn ja, wie? Wieviel hat dich die Beratung bei dem Rechtsanwalt gekostet?

Freue mich auf deine Antwort und danke für deine Hilfe.
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svennie
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« Antworten #8 am: 2. August 2009, 15:25:09 »

Konntest du komplett verweigern, also Zivi und Bundeswehr?

Das Vorgehen derartiger Anwälte hat mit Verweigern nichts zu tun sondern mit taktisch klugem hantieren mit tatsächlichen oder vermeintlichen Einberufungshindernissen.

Wenn ja, wie?

Die Beantwortung dieser Frage wird dir nicht viel bringen, weil die Strategie natürlich an deine Verhältnisse angepasst werden muss. Sicherlich wird ein Teil der Geschichte einer Überprüfungsuntersuchung gewesen sein, die dann sicherlich in die Länge gezogen wurde.
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ven
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Beiträge: 6


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« Antworten #9 am: 2. August 2009, 17:31:59 »

Danke, aber was genau meinst du mit Überprüfungsuntersuchung?

Lohnt es sich einen Rechtsanwalt zu kontaktieren wenn man total verweigern möchte? Also stehen die Chancen dabei gut sein Ziel zu erreichen?
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svennie
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« Antworten #10 am: 2. August 2009, 19:32:49 »

Danke, aber was genau meinst du mit Überprüfungsuntersuchung?

Ich meine damit eine Überprüfungsuntersuchum im Sinne von § 20b Wehrpflichtgesetz.

Lohnt es sich einen Rechtsanwalt zu kontaktieren wenn man total verweigern möchte?

Ja, dann könnte er einen vielleicht vor dem Knast bewaren.

Aber noch viel mehr lohnt sich das, wenn man einfach weder Wehr- noch Zivildienst leisten möchte. Das hat mit totaler Kriegsdienstverweigerung nichts zu tun.

Also stehen die Chancen dabei gut sein Ziel zu erreichen?

Das kommt auf das Ziel an.
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Sunfighter
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« Antworten #11 am: 3. August 2009, 22:02:48 »

Hallo,

also es war glaube ein Festhonorar, lag glaube bei ca. 1.500 Euro oder so, nach dem abgerechnet wurde, welches du aber auch in Raten bezahlen kannst. Zu meiner Situation: Dumm wie ich damals war habe ich mir mein eigenes Grab bei der Musterung geschaufelt und gesagt ich will keine BW. Dann natürlich T2 gemustert und als KDV anerkannt. Darauf folgte eine Zurückstellung, der Verzicht auf die KDV-Anerkennug und erneute Musterung mit T5. Ich würde nie wieder versuchen selbst gegen eine Institution wie das KWEA zu kämpfen, denn die haben mich mit Briefen regelrecht fertig gemacht und jeden Morgen um 5 gabs nen neuen Brief vom KWEA über den priv. Briefdienst. Aber ich habe auch deutlich merken müssen, dass die  etwas gegen Leute haben, welche sich wehren und die Laune war echt net gut als die meine anw. Vertretung lasen. Ich hätte es rühiger haben können, wenn ich mir gleich anw. Hilfe geholt hätte.

Gruß Sunfighter
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robifrie
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« Antworten #12 am: 2. September 2009, 18:56:17 »

Ich habe gehört, dass es sich auf jeden Fall lohnt, einen Preisvergleich zu machen, indem man einfach mal anruft. Einige Anwälte erklären gar nicht, wie sie vorgehen würden, wenn sie noch kein Geld gesehen haben, andere geben einem eine Richtung vor, damit man überhaupt weiß, für was man sie bezahlt.
Die Enfernung sollte wohl keine Rolle spielen, Hauptsache, der Anwalt kennt sich wirklich aus. Ein Bekannter von mir kommt aus dem südlichsten Bayern und hat mit einem Berliner Anwalt sehr gute Erfahrungen gemacht, ohne ihn je gesehen zu haben. Dafür gibt es schließlich heutzutage E-Mail und Telefon. Ein anderer Kumpel dagegen hat mit dem Firmenanwalt seines Vaters voll daneben gegriffen, aber der war eben in der Nähe...
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Cama85
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« Antworten #13 am: 28. Oktober 2009, 12:15:15 »

Vielleicht sollten wir diesen Thread mal aktuell halten und weitere Erfahrungen mit Anwälten in ganz Deutschland posten.

Ich habe diese Woche nämlich eher schlechte Erfahrungen mit RA Hofferbert gemacht. Ich hatte gestern einen Termin bei ihm und habe auch die Honorarvereinbarung unterschrieben. Seine Strategie geht klar in Richtung "Ausmusterung" über die Tauglichkeit, allerdings waren einige der gesundheitlichen probleme schon sehr weit hergeholt und sehr abstrakt. Des Weiteren sind die Preise einfach zu krass, einen in früheren Beiträgen genannten Betrag kann man locker verdoppeln.

Des Weiteren geht er zunächst sehr philosophisch daran und hat eine gewisse Art, mit der nicht jeder zurecht kommt und die nicht jeder toll finden wird.

Ob er nun immer Erfolg hat oder nicht, das kann ich nicht beurteilen, denke es aber schon, sonst würde er hier nicht so oft empfohlen werden.

Eines ist sicher: Ich bin nicht mehr sein Mandant.

Greetz
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2009, 18:46:41 von Cama85 » Gespeichert
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