Nun meine Frage: Wenn ich dem Arzt dann so nebenbei sage das ich wegen meinem Gemütszustand Diazepam nehme (ich würde ihm dann erklären das es mir immer peinlich gewesen wäre zum Psychologen zu gehen und mir deshalb meine Schwester die Pillen immer mitgebracht hat, und ich darum nie bei einem Arzt deswegen war), könnte das u.U. darauf hinauslaufen das ich irgendwo eingewiesen werde oder so? Weiß man ja nie... oder überweist der mich zum Psychologen?
Also diese Begründung würde ich nicht liefern sondern vielmehr erklären, dass das KWEA deine Therapie nichts angeht, es ist dein Arzt zu dem du ein Vertrauensverhältnis hast dass durch "die Ämter" nicht gestört werden soll.
Dann kann der Musterungsarzt schon mal davon ausgehen, dass du bereits in Behandlung bist. Ansonsten hat nicht das KWEA über eine Einweisung zu entscheiden sondern (im Ergebnis) ein Richter, der davon überzeugt sein muss, dass du eine Gefahr für dich selbst oder andere bist. Es wird also in der Tat auf eine Überweisung zu einem Vertragspsychologen des KWEA hinauslaufen.
Nicht das ich dadurch irgendwelche Probleme bekommen würde... Will ja schließlich nur ausgemustert werden

Diese Erkenntnisse werden Bestandteil eines Teils der Personalakte, der Gesundheitsakte. Es kann im Einzelfall sein, dass Versicherungen sich bei Vetragsschluss auch hierfür (pauschal) eine Schweigepflichtentbindung unterschreiben lassen. Es ist daher darauf zu achten, entsprechende Fragen in Versicherungsverträgen wahrheitsgemäß zu beantworten oder auf den Abschluss derartiger Verträge in den nächsten Jahren zu verzichten. Zumeist wird "nur" gefragt ob man in den letzten X (meist 3 oder 5) Jahren in psychiatrischer odre psychologischer Behandlung war.