Der meinte ich könnte mich als Zeitsoldat (1Jahr oder so..) bewerben.
Nö, 2-12 Jahre.
In dieser Zeit würde ich meinen restlichen Dienst ableisten und könnte bereits auch mehr verdienen.
Mit der Vorgeschichte? Als Kriegsdienstverweigerer?
Und allein das Auswahlverfahren dürfte Ewigkeiten dauern.
Ich meine die Beruflichen Perspektiven beim Bund sehen echt net schlecht aus, aber wenn ich wie gesagt jetzt den Antrag zurückziehe wäre ich bestimmt bis zum 01.01.08 arbeitslos-.....
Ja, wenn du dich als Zeitssoldat bewirbst, dann ziemlich sicher noch länger. Und die Perspektiven dort, die mögen in den Hochglanzbroschüren toll aussehen. Die Wahrheit ist aber (und das ist eine Feststellung einer Soldatenvereinigung) ist, dass 73,7 % der Berufssoldaten ihnen nahestehenden Personen den Dienst in den Streitkräften
nicht empfehlen würden. Nachzulesen ist das auf den Seiten des dt. Bundeswehrverbandes.
Ich hab auch mal in einer Behörde gearbeitet. Karrieremöglichkeiten. Die Karrieremöglichkeit sah dann so aus, dass ich - nach meiner Berufsausbildung dort - weitere 5 Jahre Schulen und Lehrgänge hätte besuchen müssen um mich dann Sachbearbeiter nennen zu dürfen.
Und beim Bund sieht es quasi genauso aus. Zeitsoldat solltest du (wegen der Vorgeschichte) besser gleich vergessen. "FWDL", also freiwillig Wehrdienstleistender währe theoretisch möglich. Aber da ist nix mit "gleich mehr Geld verdienen". Du fängst an als Schütze Arsch ohne Heimschlaferlaubnis und darfst da nur unter der Bedingung mitspielen (ein richtiger Freiwilliger werden) wenn du dich zu Auslandseinsätzen bereit erklärst. Und wenn dann die Möglichkeit besteht, dass man dir im Kosovo oder am Hindukusch den Arsch wegschießen kann, dann gibts zwar richtig Kohle. Nen vernünftigen Dienstgrad bekommst du aber trotzdem nicht und musst vor jedem Hampelmann strammstehen.
muss auch gestehen, dass ich es schon seit meinem ersten Tag beim Zivi bereue nicht zum Bund gegangen zu sein
Was hat dich dann geritten, einen solchen Antrag zu stellen!?