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Autor Thema: Attest oder nicht?  (Gelesen 2047 mal)
BSZ
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Beiträge: 3


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« am: 5. Juli 2007, 21:21:52 »

Hallo erstmal!

Meine Musterung steht bald an und ich lege zwar nich unbedingt Wert darauf, ausgemustert zu werden, dränge mich andererseits natürlich auch niemandem auf. Zwinkernd

Über eine kurze Einschätzung eurerseits würde ich mich sehr freuen:
Ist es die bessere Variante, sich regelmäßige Mandelentzündungen (allerdings nicht chronisch!) ärztlich bescheinigen zu lassen, oder reicht es aus, diese zu erwähnen (Mandelentzündungen hinterlassen schließlich sichtbare Spuren in Form von Zerklüftungen der Mandeln)?

Wie sieht es mit Lebensmittelallergien aus (Weizenmehl!)? Sind diese für das Musterungsergebnis relevanter als z.B. Pollenallergien?

Für baldige Antworten wäre ich sehr dankbar,

MfG

BSZ
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svennie
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Beiträge: 6.272


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« Antworten #1 am: 6. Juli 2007, 00:07:06 »

Über eine kurze Einschätzung eurerseits würde ich mich sehr freuen:
Ist es die bessere Variante, sich regelmäßige Mandelentzündungen (allerdings nicht chronisch!) ärztlich bescheinigen zu lassen, oder reicht es aus, diese zu erwähnen (Mandelentzündungen hinterlassen schließlich sichtbare Spuren in Form von Zerklüftungen der Mandeln)?

Das kommt drauf an, was genau der Arzt bescheinigt und was es für ein Arzt ist (ein "normaler" Hausarzt?). Schaden würde ein Attest jedenfalls nicht, ein 0815-Attest bringt allerdings auch nicht unbedingt etwas.

Wie sieht es mit Lebensmittelallergien aus (Weizenmehl!)? Sind diese für das Musterungsergebnis relevanter als z.B. Pollenallergien?

Natürlich, gerade hier solltest du was vom Facharzt vorlegen können. Möglichst eisnchließlich einer Stellungnahme, ob du an der normalen Truppenverpflegung teilnehmen kannst oder ob das für dich mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist (Stichwort: Oralallergisches Syndrom).
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BSZ
Newbie
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Beiträge: 3


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« Antworten #2 am: 6. Juli 2007, 12:58:09 »

Atteste bringen also immer nur dann etwas, wenn der Arzt nicht lediglich die Krankheit bescheinigt, sondern auch eine Gesundheitsgefährdung bei Nichtbeachtung prognostiziert, sehe ich das richtig?

Und Facharztatteste sind vermutlich die glaubwürdigeren, oder?

Gruß BSZ
Gespeichert
svennie
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Beiträge: 6.272


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« Antworten #3 am: 6. Juli 2007, 15:33:55 »

Atteste bringen also immer nur dann etwas, wenn der Arzt nicht lediglich die Krankheit bescheinigt, sondern auch eine Gesundheitsgefährdung bei Nichtbeachtung prognostiziert, sehe ich das richtig?

Nein.

Ein Attest in dem ein Arzt eine (offensichtliche) Diagnose kundtut ist für die Tonne, soweit dürfte das klar sein.

Irgendeine Gesundheitsgefährdung zu behaupten ist auch leicht, darauf kommt es also nicht an. Der Arzt muss dies auch begründen. Erst dann wird es interessant.

Und Facharztatteste sind vermutlich die glaubwürdigeren, oder?

Das hat nichts mit Glaubwürdigkeit zu tun sondern damit, dass für das Erkennen genauer Zusammenhänge zumeist eine Facharztausbildung notwendig ist. Sonst würde das KWEA ja nie durch (teilweise externe) Fachärzte begutachten lassen sondern nur durch ihre eigenen Musterungsärzte. Und die sind zumeist Allgemeinmediziner.

Um es noch einmal etwas zu veranschaulichen:

Ein Attest mit dem Inhalt
Zitat
Der Patient klagt über Rückenschmerzen
ist rausgeschmissenes Geld und nicht mehr (aber auch nicht weniger) Wert als selbst den Mund aufzumachen und zu sagen "ich habe Rückenschmerzen".
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