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Autor Thema: Beamtenlaufbahn nach Ausmusterung wegen Kiffen  (Gelesen 3617 mal)
Satanklaus
Newbie
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Beiträge: 1


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« am: 11. März 2010, 11:03:45 »

Hallo,

folgendes hat sich bei mir ereignet:

Im Jahr 2006 wurde ich T2 gemustert und für meine Ausbildung zurückgestellt.
2007 hab ich dann eine Ausbildung im öffentlichen Dienst (Finanzamt) angefangen und 2009 beendet und wurde auch ins Beamtenverhältnis übernommen.Somit bin ich jetzt Beamzter auf Probe.

Dann kam die Anhörung zur Einberufung von der Bundeswehr, weshalb ich erstmal eine Nachuntersuchung beantragt habe, die mir auch gestattet wurde.

So, am Abend vorher das erste mal ein gekifft, damit ich ausgemustert werde, was mir dann auch auf Grund des THC geglückt ist.

Der Ärztin hab ich dort noch erzählt das ich seit 2 Jahren immer am Wochenende kiffe, was natürlich nicht stimmt.

Zudem fragte sie mich noch, wo ich arbeite und ob mein Arbeitgeber bescheid weis, was ich verneinte.

Nun habe ich aber die Bedenken, dass der Befund übers Kiffen an meinen Arbeitgeber weitergereicht wird und ich somit meine Verbeamtung auf Lebenszeit gefährde.

Hat da jemand Ahnung von, um Hilfe wäre ich sehr sehr dankbar.

Gespeichert
svennie
Hero Member
*****
Beiträge: 6.272


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« Antworten #1 am: 11. März 2010, 12:51:35 »

Nun habe ich aber die Bedenken, dass der Befund übers Kiffen an meinen Arbeitgeber weitergereicht wird und ich somit meine Verbeamtung auf Lebenszeit gefährde.

Die Ärztin unterliegt der Schweigepflicht, eine automatische Mitteilung an den Dienstherrn gibt es daher nicht.

Es ist theoretisch möglich, dass der Dienstherr im Rahmen der Umwandlung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit Einblick in vorhandene medizinische Unterlagen verlangt, also hierfür eine entsprechende Einwilligung verlangt wird. Dann könnte auch beim KWEA nachgefragt werden. Dass dies passiert ist aber sehr unwahrscheinlich, in der Praxis bekommt man ggf. einen Termin beim Amtsarzt im Gesundheitsamt.

Bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit geht auch sicherlich noch einige Zeit ins Land, so dass diese vermeintliche "Jugendsünde" dann auch niemanden mehr interessieren wird.
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