Nun habe ich aber die Bedenken, dass der Befund übers Kiffen an meinen Arbeitgeber weitergereicht wird und ich somit meine Verbeamtung auf Lebenszeit gefährde.
Die Ärztin unterliegt der Schweigepflicht, eine automatische Mitteilung an den Dienstherrn gibt es daher nicht.
Es ist theoretisch möglich, dass der Dienstherr im Rahmen der Umwandlung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit Einblick in vorhandene medizinische Unterlagen verlangt, also hierfür eine entsprechende Einwilligung verlangt wird. Dann könnte auch beim KWEA nachgefragt werden. Dass dies passiert ist aber sehr unwahrscheinlich, in der Praxis bekommt man ggf. einen Termin beim Amtsarzt im Gesundheitsamt.
Bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit geht auch sicherlich noch einige Zeit ins Land, so dass diese vermeintliche "Jugendsünde" dann auch niemanden mehr interessieren wird.