Hallo
ich hab ein sehr komplexes Problem ich versuch es so gut es geht dazustellen. Zunächst was zu mir: Ich bin 20 Jahre alt (1989) geboren und wurde 2007 T2 gemustert. Ich stellte damals erfolgreich einen KDV-Antrag und begann meinen ERSATZDIENST beim THW im APril 2008.
Wie kommt man denn auf die Idee, erst den Kriegsdienst aus Gewissensgründen zu verweigern und dann statt Zivildienst den Dienst im Katastrophenschutz zu leisten!?
Mittlerweile studiere ich DUAL! im 2. Semester und habe einen Ausbildungsvertrag bis Ende September 2011. ...Ich wandte mich dann an den Zivildienst(ich bin ja KDV) und nach einigem hin und her sollte ich ihnen mein Attest zusenden damit der betriebsärztliche Dienst sich dies angucken kann und dann ne Einschätzung geben kann ob es sich lohnt oder nicht. Folgende Antwort bekam ich heute:
Der betriebsärztliche Dienst!? Bist du Angestellter im Bundesamt für den Zivildienst? Oder geht es um den ärztlichen Dienst des BAZ!?
So nun hatte ich aber eine Kontrolluntersuchung beim Orthopäden während der Zeit, in der der Zivi mein Attest prüfte, und da sich keine Verbesserung zeigte, bescheinigte mir dieser nun sehr ausführlich (15-20 Zeilen Text)DAS und WARUM ich UNTAUGLICH bin für Wehr- und Ersatzdienst.
Nicht die Masse macht es (zumal 15-20 Zielen eigentlich nichts sind). Es komtm auf den Inhalt an.
Was kann ich nun tun? Ich meine ich kann doch nicht gezwungen werden unter Schmerzen zu arbeiten und dafür zu sorgen dass meine Rückenprobleme auch noch zunehmen?
Dass es beim Bundesamt für den Zivildienst schwierig ist, überhaupt eine Überprüfungsuntersuchung zu erwirken, ist bekannt. Mit der Einsendung der Atteste hast du eigentlich schon alles dafür getan, dass eine Untersuchung
nicht stattfindet. Man braucht sich ja nur noch das beste aus den vorgelegten Unterlagen herausgreifgen und die Ablehnung genau damit begründen.
Vielen Dank für eure Antworten ich hab echt keine Ahnung mehr was ich machen soll und habe auch noch der Bundeswehr eine Mail geschrieben und mein Problem geschildert aber noch keine Antwort bekommen
Vielleicht solltest du einfach mal damit aufhören, irgendwelche unsinnigen Mails durch die Gegend zu schicken. Das meine ich jetzt durchaus ernst. Je mehr du
vor der Untersuchung an Informationen Preis gibst, desto unwahrscheinlicher ist, dass ein zuständiger Arzt dirch überhaupt untersuchen wird. Und "die Bundeswehr" ist für dich nun wirklich nicht zuständig.
Man muss leider sagen, dass du die Sache so ziemlich heftig gegen die Wand gefahren hast. Mit dem KDV-Antrag wurde es schwierig, durch den Katastrophenschutz wurde es nicht besser. Deine Atteste vor der Entpflichtung beim BAZ einzureichen, hat der Sache letztlich den Rest gegeben. Reparieren kann das vermutlich nur noch ein erfahrener Anwalt, wobei es aber natürlich auch darauf ankommt, was dein Arzt (auch zwischen den Zeilen) geschrieben hat. Für den Laien mag sich so manches Attest dramatisch anhören, obwohl aus dem Wortlaut nichts anderes als "wehrdienstfähig" zu entnehmen ist.