Erster Gedanke: A ist dick, untrainiert, hat keine Lust und raucht(e).
So funktioniert das nicht, es geht um die Prognose der Belastbarkeit, nicht um Schlagworte wie "dick" und "faul".
Zweiter Gedanke: Halbwaise mit Schwerkranker Mutter, lebt noch zuhause. Sollte auch ein Grund sein.
nein, Wehrdienstausnahmen sind abschließend im Gesetz genannt, die schwerkranke Mutter wär nur dann ein Zurückstellungsgrund, wenn eine Pflege durch Dritte ausgeschlossen ist.
Pustekuchen. Soziale Gründe ham nich gezogen. T2 (!?!*@*Ü!!!).
Nein nicht "T2" sondern wehrdienstfähig und dabei verwendungsfähig mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten, so wird ein Schuh draus...
A wurde ortsnahe Einberufung mit abends heimgehen angeboten. Nein danke! Da is ja vorprogrammiert wer der Arsch der Truppe ist....
A hätte da nachbohren müssen. Das KWEA ist offenbar selbst davon ausgegangen, dass er nicht voll belastbar ist.
Da hat A eben in absprache mit der Dame beim KWE verweigert.
Dumm gelaufen...
Letzte Woche kam dann die Aufforderung doch bitte mal Lebenslauf und Begründung einzuschicken. Gleichzeitig hat aber A seine Bestätigung der Technikerschule erhalten.
Nun dann bestehen jetzt 2 Möglichkeiten, A verfolgt die Idee mit der Kriegsdienstverweigerung weiter und beantragt die Zurückstellung vom Zivildienst oder er lässt das KDV-Verfahren scheitern und beantragt die Zurückstellung vom Wehrdienst. Weil das Kind eh schon in den Brunnen gefallen ist, tendiere ich zu Variante 1.
Was sollte A nun am besten machen? Um im schlimmsten Falle doch nicht zum Bund zu müssen würde A gerne erstmal als Verweigerer anerkannt werden. Sollte A erstmal mit den normalen Gründen begründen das er nich zur Wafe will und DANN die Bestätigung der Technikerschule nachreichen, oder sollte das A soort mitschicken, dass sich das ersatzamt nicht alzugroße Hoffnung auf A's A. macht?
Welches Ersatzamt? Wer will denn jetzt überhaupt, dass A den KDV-Antrag vervollständigt?