Hallo!
Also ich hatte vor ein paar Wochen meine Musterung (T2 gemustert)
T2? Das steht so im Musterungsbescheid?

und da ich auf keinen Fall zur Bundeswehr möchte, habe ich auch gleich meine KDV und Zurückstellung wegen Ausbildung beantragt.
Warum stellt man einen KDV-Antrag wenn man - zurückstellungsbedingt - ohnehin (noch) nicht einberufen werden kann!?
Eigentlich will ich am liebsten auch keinen Zivildienst machen, aber es wäre immernoch besser als der Wehrdienst.
Ich habe dann auch meinen Lebenslauf und die Begründung zum KWEA geschickt, aber ein paar Wochen später einen Brief vom BAZ gekriegt, dass meine Begründung nicht ausführlich genug ist. Wenn ich keine neue Begründung hinschicke wird mein Antrag abgelehnt.
Jetzt bin ich aber am überlegen ob ich die Begründung überhaupt hinschicken soll.
Es könnte nunmehr durchaus Sinn machen den Antrag zu vervollständigen. Aber nur um den Fehler den du bei der Musterung gemacht hast nicht noch zu verschlimmbessern.
Der Berater im KWEA hat mir damals gesagt, dass es nur noch einen Einberufungstermin nach Ablauf meiner Zurückstellung gäbe.
Und? Warum hast du dann trotzdem einen KDV-Antrag gestellt!?
Einen Monat später wäre ich nämlich schon 25 und damit zu alt.
Wäre es jetzt sinnvoll abzuwarten bis der KDV-Antrag abgelehnt wird?
nein.
Wie hoch wäre die Chance dass ich am letzten Einberufungstermin noch zur Bundeswehr eingezogen werde?
Das lässt sich nicht sagen, aber angenommen du würdest einberufen werden, dann hätte ein KDV-Zweitantrag keine aufschiebende Wirkung.
Ich bitte um schnellst mögliche Antwort, da ich die Begründung jetzt so schnell wie möglich fertig machen müsste. Die Frist verstreicht in ein paar Tagen! Danke!
Mein Gott, falls der Antrag abgelehnt werden würde, dann könntest du immer noch Widerspruch einlegen.

Ach ja, und wenn es dann so weit ist und die Heranziehung zum Zivildienst kommt: Suche dir einen Zivildienstplatz mit möglichst spätem Dienstantrittstermin und verzichte dann kurz vor Dienstantritt auf deine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer.