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Neuestes Mitglied: NeewayRorry

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Autor Thema: Widerspruch gegen Nachuntersuchungsergebnis  (Gelesen 1227 mal)
Eclypso
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Beiträge: 3


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« am: 1. Februar 2007, 15:25:41 »

Hallo.
Mein Problem ist folgendes:
-Ich habe schon seit meiner Kindheit Kniebeschwerden, die es mir meiner Ansicht nach unmöglich machen Wehrdienst zu leisten. Außerdem möchte ich möglichst verhindern 9 Monate meines Lebens in den Müll zu werfen.
-Meine Krankheitsgeschichte ist recht lang, kompliziert und außerdem (glaube ich) unwichtig, wichtig ist nur, dass ich bei diversen Orthopäden war und jeder eine andere Diagnose gestellt hat. Keine der vorgeschlagenen Behandlungen habe ich über mich ergehen lassen (wozu auch? Die Diagnosen scheinen die Ärzte ja nach dem Zufallsprinzip gestellt zu haben).
-Mit all den Berichten der Orthopäden und einem Attest meines Hausarztes (in dem er schreibt, dass ich keinesfalls tauglich sei) bin ich vor 1 1/2 Monaten zur Musterung.
-Der Musterungsarzt war ratlos was er mit mir anfangen sollte, ich bekam noch keinen Tauglichkeitsgrad genannt und sollte zur Nachuntersuchung bei einem vom Bund vorgeschriebenen Orthopäden.
-Die Nachuntersuchung war heute. Demnach habe ich zwar noch kein Ergebnis vorliegen, aber der Arzt (nebenbei gesagt ein ziemliches A****loch) schien mir offensichtlich nicht zu glauben (LEIDER habe ich es verpennt zur Untersuchung die oben erwähnten Diagnosen der Orthopäden mitzunehmen). Er hat (im Gegensatz zu ALLEN anderen Orthopäden bei denen ich bisher war) meine Knie nicht einmal angefasst, mich nur erzählen lassen und mich dann geröngt. Jedoch (da waren sich alle Orthopäden bisher einig) sind keine Anomalien an den Knochen zu erkennen, deshalb sind Röntgenaufnahmen sinnlos. Ich bin mir also recht sicher, dass hier bald ein Brief eintrudelt in dem ich für tauglich erklärt werde. Nun will ich danach möglichst zügig agieren und außerdem (wegen Studium etc.) möglichst bald Gewissheit haben, deshalb frage ich jetzt schon:
Ist es möglich das Ergebnis der Nachuntersuchung anzuzweifeln/in Revision zu gehen/Widerspruch einzulegen  und eine erneute Untersuchung (am besten bei einem anderen Arzt als "DR.DubisteinSimulantduSchwuchtel") zu fordern und wie sollte ich mich am besten dabei anstellen?

Ich danke im Voraus für jede Hilfe.

-Simon
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Dave
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Beiträge: 166


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« Antworten #1 am: 1. Februar 2007, 18:51:45 »

Du kannst auf jeden fall Wiederspruch gegen das Musterungsergebnis einlegen. Und das solltest du auch tun wenn es nicht deiner Vorstellung entspricht.

Zudem verlangst du dann gleich mal einsicht in deine Gesundheitsakte. Gründe brauchst du nicht angeben. Das folgt dann. Deine Atests nimmst du aber ab jetzt immer mit. Zwinkernd
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Eclypso
Newbie
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Beiträge: 3


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« Antworten #2 am: 1. Februar 2007, 19:18:42 »

Ok, schonmal danke dafür.
Kannst du mir eventuell noch sagen wie ich das förmlich am besten mache (spezielle Begrifflichkeiten/Einschreiben schicken, damit die beim KWEA meinen Brief nicht einfach in den Reißwolf wandern lassen o.Ä.) und wie ich dafür sorgen kann diesmal bei einem anderen Arzt untersucht zu werden?
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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #3 am: 1. Februar 2007, 19:42:43 »

Ok, schonmal danke dafür.
Kannst du mir eventuell noch sagen wie ich das förmlich am besten mache (spezielle Begrifflichkeiten/Einschreiben schicken, damit die beim KWEA meinen Brief nicht einfach in den Reißwolf wandern lassen o.Ä.) und wie ich dafür sorgen kann diesmal bei einem anderen Arzt untersucht zu werden?

Einschreiben ist keine schlechte Idee.

Einen anderen Arzt bekommst du, wenn das KWEA das für richtig oder wichtig hält, da hast du keinen Einfluss drauf, ist im Ergebnis aber nicht schlimm weil im Ergebnis nicht das KWEA über den Widerspruch entscheidet sondern die Wehrbereichsverwaltung. Und die hat einen eigenen ärztlichen Dienst, wenn du also bestimmte Teile der Musterung anzweifelst, dann kann es durchaus seitens der WBV zu Überprüfungen kommen.

Ansonsten dürfte es recht einfach sein erstmal nur Widerspruch einzulegen und Akteneinsicht zu beantragen. Das sind maximal 2-3 Sätze.
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Dave
Full Member
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Beiträge: 166


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« Antworten #4 am: 2. Februar 2007, 10:40:13 »

warte, ich hab sowas gerade erst geschrieben *g*
Zitat
Widerspruch


Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit erhebe ich Widerspruch gegen Das Muserungsergebnis vom <Datum>, Vorgangsnummer <Vorgangsnummer> und verlange Akteneinsicht. Bitte schicken sie mir eine Kopie meiner Gesundheitsakte zu.

mfg,
<name>

Vll nicht Perfekt aber sollte schon passen.
Zudem gibst du irgendwo deine Personenkennziffer an. Die hab ich immer im Breifkopf stehen (so wie die von KWEA), kannst aber auch einfach in ein Satz schreiben "Meine Personenkennziffer ist <Kennziffer>."

Einschreiben mit Rückschein als Beweis für deine Unterlagen ist immer gut. Insbesondere weil das KWEA nicht so gerne die Gesundheitsakte rausrückt. Außerdem sollte dieser Wiederspruch auf jeden fall Termingerecht von den Wahrgenommen werden sonnst könnten sie dich ja einziehen wenn sie den Breif "verloren" haben.
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