Zum Einen Kniebschwerden nach zwei OPs an den Kniegelenken wegen Patelladysplasie und Plicasyndrom. Dies war aber auch 2006 schon durch ein Attest meines operierenden Chirurgen bestätigt, interessierte dort jedoch niemanden.
Dann sollte dein Arzt ganz konkret zu Gefahren durch den Grundwehrdienst etwas schreiben.
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Das habe ich dort so (inklusive des Blutergebnisses) hingeschickt und nun einen Termin zur "ärztlichen Untersuchung" nächste Woche erhalten.
Achja, außerdem wiege ich knappe 63 Kilo bei 1,80m.
Und ich kenne mich und meine Kondition und Kraft - wenn ich versuche mit so nem Marschgepäck auch nur 1km zu laufen, klappe ich zusammen...
Meine Frage erstmal: Gibt es da irgendwelche Chancen vielleicht diesmal rum zu kommen?
Sicher gibt es "Chancen". Es ist nur so, dass man den Vorschlag des Musterugnsarztes nicht als Gottesurteil verstehen darf.
Und gibt es bei dieser Untersuchung ein Ergebnis genau wie bei der ersten Musterung?
ja, es gibt ein genauso undurchschaubares Ergebnis.
Also ist es im Prinzip einfach eine neue Musterung? Und wenn ja, kann man dann dagegen Einspruch einlegen?
Man kann gegen das Ergebnis Widerspruch einlegen, der Widerspruch hat aber keine aufschiebende Wirkung.
Und was bringt das?
Das KWEA wird sich mit den vorgetragenen Argumenten auseinandersetzen müssen und die vorgesetzte Behörde prüft dann die Entscheidung.
Weil momentan geht es mir vor allem darum, über den 01.04 als Termin weg zu kommen, wenn das mit der Ausmusterung schon nicht klappt...
In der Praxis sieht es so aus, dass es eher nicht zu einer Einberufung zum 1.4. kommt, wenn du Rechtsmittel gegen den Bescheid einlegst.
Denn es passt beruflich momentan weder mir, noch dem Betrieb wo ich arbeite...
betriebsbedingte Zurückstellung ist aber nicht möglich. Mein Vorgesetzter hat da schon angerufen und wurde direkt abgewürgt.
Eine Zurückstellung auf Antrag des Arbeitgeber wegen Unentbehrlichkeit ist also deshalb nicht möglich, weil der Arbeitgeber am Telefon abgewürgt wurde? Interessante These. Vielleicht sollte er einfach einen Antrag stellen, denn bis über den Antrag entschieden ist, wird auch nichts aus einer Einberufung.
Das KWEA ist der denkbar schlechteste Berater.