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Autor Thema: Testfelder Urintest  (Gelesen 1984 mal)
Greg01
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Beiträge: 2


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« am: 2. Oktober 2010, 15:34:42 »

Hallo,

zuerst wollte ich ein Kompliment loswerden finde es echt gut das dieses Forum existiert ist richtig hilfreich in den schweren Stunden. Zwinkernd

So nun zu meiner Frage: Auf was wird den genau bei dem Urintest bei der Musterung getestet? Ich habe gehört es sind 6 verschiedene Testfelder.

danke für jede Antwort

MfG Greg01
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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #1 am: 2. Oktober 2010, 16:24:36 »

So nun zu meiner Frage: Auf was wird den genau bei dem Urintest bei der Musterung getestet? Ich habe gehört es sind 6 verschiedene Testfelder.

Es sollen wohl 2 Tests durchgeführt werden:

Zunächst auf Zucker, Eiweiß und Blut, danach als 6-fach-Test auf Methamphetamin, Morphium, THC-Cannabis/Marihuana, Amphetamine, Kokain und Benzodiazepin
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Greg01
Newbie
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Beiträge: 2


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« Antworten #2 am: 2. Oktober 2010, 18:46:19 »

Vielen Dank für die schnelle Antwort hat mir schon weitergeholfen.

Folgendes wäre noch von Interesse:

Zitat
Zunächst auf Zucker, Eiweiß und Blut

D.h. solche Parameter wie Ketokörper und Creatinin werden nicht beachtet?

Zitat
danach als 6-fach-Test auf Methamphetamin, Morphium, THC-Cannabis/Marihuana, Amphetamine, Kokain und Benzodiazepin

Angenommen Amphetamin wäre positiv würde dies zu einer Ausmusterung führen? Und hätte man gleichzeitig noch Auswirkungen auf den Altag zu befürchten?(z.B. auf den Führerschein) 

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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #3 am: 3. Oktober 2010, 20:54:23 »

Vielen Dank für die schnelle Antwort hat mir schon weitergeholfen.

Folgendes wäre noch von Interesse:

Zitat
Zunächst auf Zucker, Eiweiß und Blut

D.h. solche Parameter wie Ketokörper und Creatinin werden nicht beachtet?

Es handelt sich um einen einfach Teststreifen, der auf die 3 genannten Substanzen reagieren soll.

Der daneben noch durchgeführte Drogentest ist relativ neu, jedoch nicht genauer spezifiziert, es sollen "handelsübliche 6-Felder-Schnelltests" genutzt werden, auf welche Substanzen handelsübliche Schnelltests reagieren, habe ich ja beschrieben.

Angenommen Amphetamin wäre positiv würde dies zu einer Ausmusterung führen? Und hätte man gleichzeitig noch Auswirkungen auf den Altag zu befürchten?(z.B. auf den Führerschein)

Hierzu verweise ich erst mal auf die entsprechende Dienstvorschrift, an der sich der Musterungsarzt orientieren wird:

http://www.zentralstelle-kdv.de/pdf/musterung-gnr-15.pdf

Danach wird je nach Substanz zwischen gelegentlichem und regelmäßigem bzw. einmaligem und mehrmaligem Konsum unterschieden.

In der Praxis führt ein positives Drogenscreening zunächst zu einer Zurückstellung, bei der erneuten Musterung dann zur Ausmusterung (Tauglichkeitsgrad: nicht wehrdienstfähig).

Die Ergebnisse unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Wenn du also jemandem (z.B. einer Versicherung) den Zugriff auf diese Daten gestattest, dann werden die Daten auch bekannt. Die Straßenverkehrsbehörde hat dagegen keinen Zugriff auf diese Informationen, eine Mitteilung kann nur in eng umgrenzten Sonderfällen geschehen, wenn also ein wegen Drogenkonsums offensichtlich fahruntauglicher Wehrpflichtiger dem Musterungsarzt mitteilt, dass er nach der Musterung in sein Auto steigen wird und mit diesem selbständig nach Hause fahren wird. Dann könnte der Arzt dies durch geeignete Maßnahmen (etwa durch Rufen der Polizei) unterbinden. Das wäre dann - ausnahmsweise - kein Verstoß gegen die Schweigepflicht.
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