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Neuestes Mitglied: NeewayRorry

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Autor Thema: T2 gemustert, jedoch nicht richtig durchgeführt! Was nun?  (Gelesen 2857 mal)
Mr. A
Newbie
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Beiträge: 3


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« am: 26. April 2007, 21:46:58 »

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und habe gleich mal eine Problemstellung.

Also A wurde am 19.04 mit T2 gemustert (hat sich nicht wirklich vorbereitet, da er dachte er wird, wie sein Bruder, auf jeden fall mit mindestens T3, bzw. da es dass ja nicht mehr gibt, ausgemustert).
A wurde nicht richtig gemustert, so hat man bei ihm z.B. keine Reflexprüfung durchgeführt. Ebenfalls wurde A nur sehr schnell befragt und alles wurde eigentlich vom Arzt mit „haben sie sicher nicht“ abgehakt.
A hat in der Aufregung einiges vergessen zu sagen (z.B. betont das es durch seine Gräserallergie, eine Vorfall in der Vergangenheit gab, als sie noch nicht festgestellt worden war, einmal zur starkem Nasenbluten, Augen quasi zu geschwollen und danach Fieber geendet hat).
Ebenfalls hat er vor einigen Jahren (ca. 6) ein paar Wochen lang Herzrasen gehabt und war bei einigen Ärzten. Er hat ebenfalls noch andere Allergien wie gegen Schimmel, Hausstaub und diverse anderen Blüten und Pollen.

In seiner Familie gab es schon immer Herzprobleme und sein Bruder leidet auch unter Bluthochdruck und wurde daher (nach Prüfung durch Spezialist) mit T3 gemustert.
Auch bei A hat der Arzt hohen Blutdruck (Ruhepuls von 110). Festgestellt und ihn ohne Besserung mindestens 30 Minuten auf der Liege liegen lassen um festzustellen ob der Blutdruck noch runter geht.
Bei ihm wurde kein Blutdruck nach Belastung gemessen, was bei diesen Beschwerden im liegen eigentlich angebracht wäre.

Ebenfalls hatte er als Kind, verschiedene Lungenerkrankungen (Keuchhusten…), was er dem Arzt auch sagte. Was er vergas ist, dass er auch Probleme mit den Ohren hatte und ihm bei eine richtigen Erkältung auch ab und an die Ohren zugehen (Verstopfung dieser Verbindung, zwischen Ohr und Mund).

A hat auch zurzeit Probleme mit dem Knie (ab und zu, jedoch mehr Mals täglich, Schmerzen beim nicht belasten) und hat daher einen Termin beim Orthopäden, was den Arzt jedoch nicht kümmerte und nur in etwa sagte „ich leg das einfach mal als Gelenkschaden fest“ ohne die Untersuchung abzuwarten.

Bei A wurde eigentlich nur der Blutdruck im liegen gemessen, der berühmte EKG durchgeführt, Hör- und Sehtest, sowie kurzes Abhören der Lunge und abschließendes einmal im Kreis drehen.

A war nun bei seinem Hausarzt und hat sich erst einmal einen Termin beim Herz-spezi geben lassen und eben noch den Termin beim Orthopäden, ebenfalls kann er sich im Nachhinein noch Atteste (die er nicht dabei hatte) über die Allergie geben lassen.

A will nun Widerspruch, erst mal ohne Begründung und mit Forderung der Akte, einlegen und dann das KWEA mit einer guten Begründung und Attesten überhäufen.

Meint ihr er hat Chancen durchzukommen und doch noch ausgemustert zu werden?
Was sollte A beachten?
Ist dieser Text zu lang  Grinsend ?
Und ist eine einstufen in das ehemalige T3 = T5 und ausgemustert?


Vielen Dank!

Bis dann!
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Phoenix1984
Newbie
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Beiträge: 28


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« Antworten #1 am: 26. April 2007, 22:01:37 »

Also A wurde am 19.04 mit T2 gemustert (hat sich nicht wirklich vorbereitet, da er dachte er wird, wie sein Bruder, auf jeden fall mit mindestens T3, bzw. da es dass ja nicht mehr gibt, ausgemustert).
A wurde nicht richtig gemustert, so hat man bei ihm z.B. keine Reflexprüfung durchgeführt. Ebenfalls wurde A nur sehr schnell befragt und alles wurde eigentlich vom Arzt mit „haben sie sicher nicht“ abgehakt.
A hat in der Aufregung einiges vergessen zu sagen (z.B. betont das es durch seine Gräserallergie, eine Vorfall in der Vergangenheit gab, als sie noch nicht festgestellt worden war, einmal zur starkem Nasenbluten, Augen quasi zu geschwollen und danach Fieber geendet hat).
Ebenfalls hat er vor einigen Jahren (ca. 6) ein paar Wochen lang Herzrasen gehabt und war bei einigen Ärzten. Er hat ebenfalls noch andere Allergien wie gegen Schimmel, Hausstaub und diverse anderen Blüten und Pollen.

A hat keine wirklich ausmusterungsrelevanten Krankheiten, bis  jetzt.

In seiner Familie gab es schon immer Herzprobleme und sein Bruder leidet auch unter Bluthochdruck und wurde daher (nach Prüfung durch Spezialist) mit T3 gemustert.
Auch bei A hat der Arzt hohen Blutdruck (Ruhepuls von 110). Festgestellt und ihn ohne Besserung mindestens 30 Minuten auf der Liege liegen lassen um festzustellen ob der Blutdruck noch runter geht.
Bei ihm wurde kein Blutdruck nach Belastung gemessen, was bei diesen Beschwerden im liegen eigentlich angebracht wäre.

Da könnte A innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der musterung einen  Widerspruch einlegen, mit diesen Begründungen.

Ebenfalls hatte er als Kind, verschiedene Lungenerkrankungen (Keuchhusten…), was er dem Arzt auch sagte. Was er vergas ist, dass er auch Probleme mit den Ohren hatte und ihm bei eine richtigen Erkältung auch ab und an die Ohren zugehen (Verstopfung dieser Verbindung, zwischen Ohr und Mund).

Das führt eigentlich auch nicht zur ausmusterung.

A hat auch zurzeit Probleme mit dem Knie (ab und zu, jedoch mehr Mals täglich, Schmerzen beim nicht belasten) und hat daher einen Termin beim Orthopäden, was den Arzt jedoch nicht kümmerte und nur in etwa sagte „ich leg das einfach mal als Gelenkschaden fest“ ohne die Untersuchung abzuwarten.

Ebenfalls in die Begründung des Widerspruchs.

Bei A wurde eigentlich nur der Blutdruck im liegen gemessen, der berühmte EKG durchgeführt, Hör- und Sehtest, sowie kurzes Abhören der Lunge und abschließendes einmal im Kreis drehen.

Ist Normal, bei mir auch.

A war nun bei seinem Hausarzt und hat sich erst einmal einen Termin beim Herz-spezi geben lassen und eben noch den Termin beim Orthopäden, ebenfalls kann er sich im Nachhinein noch Atteste (die er nicht dabei hatte) über die Allergie geben lassen.

Ja, aber ob die viel bringen...

A will nun Widerspruch, erst mal ohne Begründung und mit Forderung der Akte, einlegen und dann das KWEA mit einer guten Begründung und Attesten überhäufen.

Meint ihr er hat Chancen durchzukommen und doch noch ausgemustert zu werden?

Wenn es zu einer Überprüfungsuntersuchung kommt, das mit dem Knie und/oder dem Herz stimmt und vorallem bestätigt wird, ja.

Was sollte A beachten?

Nicht unvorbereitet in die Musterung platzen, nicht nervös werden, schön atteste von Fachärzten haben.

Ist dieser Text zu lang  Grinsend ?

Akzeptabel.

Und ist eine einstufen in das ehemalige T3 = T5 und ausgemustert?

Verstehe die Frage nicht ganz, aber es gibt folgende Stufen:

Tauglich
Tauglich mit Einschränkungen
vorübergehend nicht tauglich
nicht tauglich

Ein Bekannter von mir war früher "T3", wurde dann angeschrieben, ob er tauglich mit einschränkungen oder nichttaglich sein will, jetzt ist er frei.
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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #2 am: 26. April 2007, 22:20:21 »

Und ist eine einstufen in das ehemalige T3 = T5 und ausgemustert?

Weil es kein "T3" gibt, gibt es auch keine entsprechenden Einstufungen mehr (außer in Altfällen in denen spätestens auf hartnäckiges Nachfragen bestätigt wird, dass man "nicht wehrdienstfähig" ist.

"A" sollte sich nicht zu sehr auf Vergleiche mit seinem Bruder versteifen, die Tauglichkeitsfeststellung erfolgte nach anderen Kriterien (auch die entsprechende Dienstvorschrift wird gelegentlich weiterentwickelt) und sie kann schlichtweg sachlich falsch gewesen sein. Es gibt keinen Anspruch auf "Gleichbehandlung im Unrecht".

Insgesamt sollte man sich von Floskeln wie "T3" oder "T5" nicht beeindrucken lassen, sie meinen nämlich etwas anderes als man gemeinhin glaubt. Es gab nie einen Tauglichkeitsgrad "T3" eben weil es schon immer nur 3 Tauglichkeitsgrade gab: Wehrdienstfähig, vorübergehend nicht wehrdienstfähig und nicht wehrdienstfähig. Alles andere sind Verwendungsgrade. Beide sind nicht numeriert. "T3" war lediglich die "Codierung" eines Vorschlages des Musterungsarztes an den Musterungsbeamten.

Zur Sache: Ruhe bwaren, Widerspruch einlegen, Akteneinsicht beantragen. Und wundern, was du da unterschrieben hast. Danach stellst du das dann richtig und begründet deinen Widerspruch. Möglichst aber nicht mit irgendwelchen Diagnosen ("ich hab aber eine Allergie") sondern so, dass man auch erkennen kann womit du deine (behauptete) Wehrdienstunfähigkeit begründen möchtest.
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Mr. A
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« Antworten #3 am: 27. April 2007, 11:51:11 »

Vielen dank für die Antworten!  Smiley

A hat heute den Brief per Einschreiben weggeschickt.

Was ich mit T3 meinte, ist die Kriterien die damals zur "T3" führten (also IV in der ZDv 46/1) jetzt zur "T5" bzw, zur Ausmusterung führen?
Denn A könnte unter Umständen (meiner Sicht nach) ein paar solcher Kriterien erfüllen.

Es könnte sein, dass A auch ein beschränktes Lungenvolumen hat. A war vor ein paar Jahren mal im Segelflugsport tätig und musste dort ebenfalls eine Tauglichkeitsprüfung machen, jedoch hat A den Lungentest nicht richtig machen können und wurde nur mit zugedrücktem Auge durchgelassen. Wäre es sinnvoll, dass A bei dem Internisten zu dem er gehen soll wegen seinem Kreislauf (vom Hausarzt aus) auch mal die ggf. eingeschränkte Lungenleistung untersuchen zu lassen? Machen die so was überhaupt?  Huch

Vielen Dank! Bis dann!
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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #4 am: 27. April 2007, 12:06:02 »

Vielen dank für die Antworten!  Smiley
Was ich mit T3 meinte, ist die Kriterien die damals zur "T3" führten (also IV in der ZDv 46/1) jetzt zur "T5" bzw, zur Ausmusterung führen?
Denn A könnte unter Umständen (meiner Sicht nach) ein paar solcher Kriterien erfüllen.

Dem Grunde nach ja, nur müssen die öffentlich im Internet zugänglichen Quellen der zDv 46/1 nicht unbedingt aktuell sein.

Wäre es sinnvoll, dass A bei dem Internisten zu dem er gehen soll wegen seinem Kreislauf (vom Hausarzt aus) auch mal die ggf. eingeschränkte Lungenleistung untersuchen zu lassen? Machen die so was überhaupt?  Huch

Schaden kann ein solcher Test natürlich nicht, ggf. müsstest du dich dann aber noch zu einem Lungenfacharzt überweisen lassen.
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Mr. A
Newbie
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Beiträge: 3


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« Antworten #5 am: 27. April 2007, 21:40:32 »

Ok, danke.

A wird nun erst einmal abwarten und auf die medizinische Akte warten und dem Hausarzt einmal zeigen, der ebenfalls nicht sonderlich von der Musterung begeistert war.

Bis dann und vielen Dank!
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