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Autor Thema: Reicht das für "nicht wehrtauglich"?  (Gelesen 1820 mal)
Kingnold
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Beiträge: 1


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« am: 10. November 2009, 22:26:03 »

Hey an alle,
ich habe übernächste Woche Musterung. In kluger Voraussicht habe ich mich schon mal bei meinem Orthopäden röntgen lassen: Hyperkyphose der Brustwirbelsäule, Linkskonvexe Thorakolumbaiskoliose. Auf gut Deutsch: 15% Wirbelsäulenverkrümmung und 1cm Beinverkürzung. Habe auch Probleme mit meinen Knien gehabt (kleinere Schmerzen), die aber mit Einlagen fast weg sind. Nur bei öfterem Hintereinanderspringen und stärkeren Belastungen tun sie noch ein wenig weh.
Aussderdem werde ich mir noch wegen meines doch recht starkem Heuschnupfens ein Attest ausstellen lassen. Und ich trage ne Brille (0.5/1.5 dp).
Sonst noch bin ich 186cm, 72kg, (leider) recht sportlich. Ich werde aber dem Arzt wegen meiner Wirbelsäule vorweinen, dass ich längere Zeit nicht stehen kann (http://www.zentralstelle-kdv.de/z.php?ID=152) siehe 3.1 (Danke svennie Zwinkernd  )
Des weiteren werde ich angeben zum Bund zu wollen (also GWD machen zu wollen). In eurer zum Teil großen Erfahrung (klar, das differenziert von Arzt zu Arzt), wie stehen so ca meine Chancen nicht wehrdienstauglich gemustert zu werden? (Psychische Probleme und/oder Drogenkonsum kurz vor der Musterung  fallen wegen meines Berufswunsches völlig weg)

Danke schonmal im Voraus
« Letzte Änderung: 10. November 2009, 22:28:20 von Kingnold » Gespeichert
Sarek
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Beiträge: 6


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« Antworten #1 am: 11. November 2009, 18:36:24 »

Schwer zu sagen ob das für "nicht wehrdienstfähig" ausreicht. Dem Arzt kommt es vor allem auf 2 Sachen an:

1. Wie sehr bist du dadurch wirklich eingeschränkt.
2. Wie gut/schlecht ist das ganze was du hast therapierbar.

Solltest du wirklich in der Grundausbildung zu sehr durch deine körperlichen Leiden eingeschränkt sein (Nachweislich), wirst du mindestens vorrübergehend nicht wehrdienstfähig sein, wenn das ganze nicht therapierbar ist wirst du dann nicht wehrdienstfähig eingestuft und bist somit ausgemustert. Atteste auf denen draufsteht was du genau hast bringen meist nicht soviel. Besser wären Atteste wo draufsteht was du genau nicht machen darfst. Wenn solche Atteste nicht vorhanden sind wirst du wahrscheinlich zu einer gebietsärtzlichen Zusatzuntersuchung geschickt.

Aber das ist von Musterungsarzt zu Musterungsarzt unterschiedlich. Kann natürlich auch sein das du direkt ausgemustert wirst.
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kakadu
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Beiträge: 6


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« Antworten #2 am: 22. Februar 2010, 20:46:04 »

Wenn solche Atteste nicht vorhanden sind wirst du wahrscheinlich zu einer gebietsärtzlichen Zusatzuntersuchung geschickt.

Dazu hätte ich mal eine Frage: Ist jemand im Nachteil ,wenn er zu einer gebietsärtzlichen Zusatzuntersuchung geschickt wird, oder kann er dem Arzt dort auch sagen, er möge doch bitte auch vermerken, was für Einschränkungen jemand hat? Selbst wenn das Freunde der Bundeswehr sind, können die ja nicht einfach Behaupten, das eventuell vorhandene Krankheiten keine Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hätten.
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