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Autor Thema: Lipome ein Grund für Ausmusterung?  (Gelesen 1853 mal)
aeni
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Beiträge: 2


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« am: 31. Juli 2010, 16:27:43 »

Hallo,

es geht um meinen Freund. Er hat jetzt endlich einen Termin zur Musterung bekommen und nun besteht die Sorge, dass er aufgrund von Lipomen ausgemustert wird. Er möchte zur Bundeswehr und es wäre fürchterlich für ihn, wenn das der Grund wäre.

Kurze Erläuterung, was Lipome sind: Direkt unter der Haut liegt das Unterhaut-Fettgewebe. Von diesem Gewebe können einzelne Zellreihen unkontrolliert wuchern und einen Knoten bilden. Solche Knoten aus Fettgewebe nennt man Lipome. Auch wenn man hier von einem Tumor redet: Ein Lipom ist immer gutartig. Lipome können einzeln oder in Gruppen auftreten, wachsen langsam und sind selten schmerzhaft. Gelegentlich können Lipome auch an den inneren Organen auftreten.

Er hat mehrere Knoten. Am Handgelenk, Hüfte/ Bauch, Oberschenkel, Rücken.

Kann mir jemand weiter helfen? Ich würde meinen Freund gerne schon ein bisschen darauf vorbereiten.

DANKE!!!

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alexis
Jr. Member
**
Beiträge: 99


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« Antworten #1 am: 31. Juli 2010, 17:27:53 »

Hallo,

es geht um meinen Freund. Er hat jetzt endlich einen Termin zur Musterung bekommen und nun besteht die Sorge, dass er aufgrund von Lipomen ausgemustert wird. Er möchte zur Bundeswehr und es wäre fürchterlich für ihn, wenn das der Grund wäre.

Kurze Erläuterung, was Lipome sind: Direkt unter der Haut liegt das Unterhaut-Fettgewebe. Von diesem Gewebe können einzelne Zellreihen unkontrolliert wuchern und einen Knoten bilden. Solche Knoten aus Fettgewebe nennt man Lipome. Auch wenn man hier von einem Tumor redet: Ein Lipom ist immer gutartig. Lipome können einzeln oder in Gruppen auftreten, wachsen langsam und sind selten schmerzhaft. Gelegentlich können Lipome auch an den inneren Organen auftreten.

Er hat mehrere Knoten. Am Handgelenk, Hüfte/ Bauch, Oberschenkel, Rücken.

Kann mir jemand weiter helfen? Ich würde meinen Freund gerne schon ein bisschen darauf vorbereiten.

DANKE!!!

 

In der ZDV46/1 http://www.zentralstelle-kdv.de/z.php?ID=149
kannst Du vom Stichwortverzeichnis (--> LIPOME) aus die Details sehen

http://www.zentralstelle-kdv.de/pdf/musterung-gnr-05.pdf

Was dort unter Gradation IV und VI aufgeführt ist führt normalerweise zur Ausmusterung, Gradation V zu einer zeitlichen Zurückstellung.

Schaue Dir mal die Symptome unter IV an : wichtig ist hier ob ihn seine Lipome am Tragen der militärischen Dienstkleidung hindern. Fall das der Fall ist kann sehr wohl auf Ausmusterung entschieden werden.

Er will ja zum Bund (als Grundwehrdienstleistender oder will er sich verpflichten ?) : wenn er das anspricht wird er möglicherweise auch nach Gradation V zeitlich zurückgestellt : er könnte ggfs. die "hinderlichen" Lipome operativ entfernen lassen und stünde dann nach einer "erfolgreichen" Operation und der Überprüfungsuntersuchung für den Wehrdienst zur Verfügung.

Eine Verpflichtung zur operativen Entfernung besteht nicht.
Gespeichert
aeni
Newbie
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Beiträge: 2


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« Antworten #2 am: 31. Juli 2010, 17:39:24 »

Es geht um den Grundwehrdienst, also die 6 oder 9 Monate. Ich denke nicht, dass die Knoten beim Tragen der Dienstkleidung stören... Bisher hat er keinerlei Einschränkungen, er beendet grad eine Ausbildung in der Metallbranche und arbeitet dort auch stark handwerkloch und körperlich. Sein Arzt hat ihn bisher nur darauf hingewiesen, evtl den Knoten am rechten Handgelenk entfernen zu lassen, da dieser irgendwann die Bewegung beeinträchtigen oder schmerzen kann.
Die Lipome wachsen und vermehren sich leider ständig.

Kann ich Deiner bisherigen Antwort entnehmen, dass er gute Chancen hat zum Grundwehrdienst zu können?
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svennie
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Beiträge: 6.271


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« Antworten #3 am: 31. Juli 2010, 18:09:45 »

Kann ich Deiner bisherigen Antwort entnehmen, dass er gute Chancen hat zum Grundwehrdienst zu können?

Grundwehrdienst ist (zu7mindest derzeit) nichts freiwilliges.

Es bsteht jedenfalls durchaus eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass er wehrdienstfähig ist, jedenfalls dann, wenn er im Dienst durch die Lipome nicht eingeschränkt ist.
Gespeichert
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