Nun ruft mich heute der ärztl. Dienst an und möchte eine Schweigepflichtsentbindung für den krankschreibenden Arzt.
Man kanns ja mal versuchen.
Ich kann nicht so ganz glauben dass dies mit rechten Dingen zugeht; auf nachfrage wurde ich wie der letzte Depp behandelt.
Mach dir den Spaß und schreibe das KWEA mal an, die sollen dir das so schriftlich bestätigen. Und teile dem KWEA mit, dass es nicht mehr anrufen soll, die sollen den Postweg nutzen, dies ist im beiderseitigen Interesse.
Könnt Ihr mir weiterhelfen und mir sagen ob diese Praxis üblich und rechtens ist?
Es steht dem KWEA natürlich frei, anzuzweifeln, dass du tatsächlich krankgeschrieben bist. Dann müsste man (aus Sicht des Amtes) im weiteren Verfahren halt entscheiden, ob es sinnvoller ist, einfach gleich mehrere Termine zu vergeben (Dauerladung), die polizeiliche Vorführung anzuordnen oder nach Aktenlage zu entscheiden.
Eine Schweigepflichtentbindung zur Vorbereitung einer Musterung brauchst du natürlich nicht unterschreiben, im Zweifel müsstest du aber nicht (nur) nachweisen, dass du krank bist, sondern dass du zum Musterungstermin reiseunfähig krank bist. Wenn du überhaupt erwägen solltest, ob du deinen Arzt von der Schweigepflicht entbindest, dann sprich dies vorher mit dem Arzt ab.