Also bei der Musterung wird einem schon gesagt wenn man nicht tauglich ist wodran es liegt.
Der Musterungs
beamte kennt den wahren Grund nicht, er kennt das Ergebnis der Untersuchung in Form des Vorschlags des Musterungsarztes.
Und der Musterungsarzt erzählt einem irgendeinen Unsinn, den er für richtig hälz, zumal er sich meist an die Formulierungen der zDv 46/1 gebunden fühlt. Einer ernsthaften Prüfung halten diese Erklärungen aber in aller Regel nicht stand.
OK bei der Bewerbung als SAZ vielleicht nicht das mag sein.
Siehste, und selbst bei der Entlassungsuntersuchung ist es in der Praxis vollkommen egal, wo das Kreuzchen gemacht wird bzw. welche Signierziffer da eingetragen wird. Bei mir war es die 4, die aber letztlich auch nicht mit der zDv 46/1 begründbar war. Er hat einfach eine 4 eingetragen, weil er einen guten Tag hatte und die Hoffnung hatte, mir bliebe so die Ableistung etwaiger Restdienstzeiten erspart.
Die Sache mit meinem Knie ist ja das es zu späterer Zeit zu Folgeschäden kommen kann aber das kann bei 90% der Anderen Menschen auch passieren.Nur das interessiert keinen weil bei den 90% keine Vorerkrankungen sind.
Wir drehen uns im Kreis. Kann es einfach sein, dass ein normaler, erfahrener Facharzt davon ausgeht, dass du für die Tätigkeiten in der Grundausbildung (und auf die käme es für die Tauglichkeitsbeurteilung an) einfach nicht mehr ausreichend belastbar bist!?
Man könnte sagen durch mein Muskelaufbau ist mein Knie mindestens genau so belastbar wie das von einem normal sportlichen Menschen.
Es kommt bei der Tauglichkeitsbeurteilung aber nicht darauf an, ob jemand "normal sportlich" ist.
Ich würde sogar fast sagen das es noch belastbarer ist da ich sehr guten Muskelaufbau betrieben habe.Nur das interessiert anscheinend keinen bei der Bundeswehr.
Das interessiert vielleicht auch niemanden außerhalb der Bundeswehr. Ein Sportarzt würde dir vielleicht auch von bestimmten Tätigkeiten abraten-
Die gucken ah kreuzbandriss ok weg krass ausgedrückt.
Das ist Folge der Gläubigkeit an die zDv 46/1, weil sich diese Leute den tatsächlichen Zustand nicht einmal mehr ansehen. Das heißt aber nicht, dass man bei einer vernünftigen gutachterlichen Stellungnahme zwingend zu einem anderen Ergebnis kommen muss.
Mir wurde vom Musterungsarzt (ziviler Arzt) im KWEA
Ja so ist das mit dem Militär. Musterungsärzte haben es eben so an sich, dass es Zivilisten sind...
gesagt nur noch Leute mit T1 und T2 beim Grundwehrdienst aber das tut ja auch nix zur Sache hier im Moment.
Das tut insoweit etwas zur Sache, als dass man bei Freiwilligen noch etwas genauer hinsieht.
Und dass eben zum Grundwehrdienst nur Personen mit - wie du es ausdrückst - "T1" und "T2" einebrufen werden können, das liegt ganz einfach daran, dass es andere Verwendungsgrade nicht mehr gibt.
Ich hätte ne kurze Frage zu Gradatioen bzw dem "T Status"
Eine ganz einfache Antwort gibt es dazu: Das Gesetz kennt beides nicht.
Also die Gradationen stehn ja in der ZDv mit den verschiedenen Erkrankungen.
Nein, sie steht für Ausprägungen von Gesundheitszahlen (früher Körperfehlern".
Wenn man jetzt als Beispiel durch seine Erkrankung in Gradatioen 3 fällt ist das dann auch gleich T3?
nein.
Oder ist das so das man durch seine Erkrankung erst einmal eine bestimmte Gradation bekommt nehmen wir mal 3 und danach wird beurteilt in welchen Status man gesteckt wird?
Die Gradationen II und III führen bei der Musterung zum Vorschlag von bestimmten Verwendungsausschlüssen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Gradation IV führte früher zu Einschränkungen in der Grundausbildung (oder wie du es ausdrückst zu "T3"), jetzt aber zum Vorschlag "nicht wehrdienstfähig".
Aus reinem Interesse würde ich sie gerne noch Fragen welche "Position" sie besetzten das sie sich gut aus kennen.Nicht falsch verstehn die Frage,aber interessant jemand du finden der sich aus kennt.
Ich habe - außer gut 4 Wochen Grundwehrdienst - nichts mit der Bundeswehr zu tun und hatte gut damit zu tun, dass die 4 Wochen nicht noch länger werden.. Ansonsten bin ich im kaufmännischen und im juristischen Bereich angesiedelt.